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Posts Tagged ‘Synchronisierung’

Microsoft Synchronisations – Roadmap (NGSC, ODFB)

19. März 2016 3 Kommentare

OneDrive for Business, Microsoft

Hier geht’s um Synchronisierung. Synchronisierung vom Client zu SharePoint Team Sites und zu OneDrive for Business. und einer Roadmap

Ja, da gibt es schon was Neues. Um es vorweg zu nehmen. Es wird noch eine Weile dauern.

Eins muss sich Microsoft vorwerfen lassen: Die unermüdliche Art, auf den unterschiedlichen Kommunikationswegen mit seinen Partnern und Kunden zu kommunizieren. Es gibt zwar für Office 365 eine Seite, wo man sich durch die Roadmap der unterschiedlichen Komponenten von Office 365 durchklicken kann, die aber nur in englischer Sprache. Dann gibt es Blogs. Und in der Vergangenheit war es üblich, dass auf den Blogs Neuigkeiten angekündigt wurden. Zum Thema Synchronisierung gibt es jedoch keine einheitliche Stelle. Mal hier, mal da. Auf dem Blog, von wegen. Die letzten Neuerungen wurden am 24.2.2016 über die Microsoft Virtual Academy  verbreitet. Ein Link im offiziellen Microsoft OneDrive Blog fehlt. Wiederum interessant ist die Tatsache, dass die von Reuben Krippner, Microsoft Director Product Management gezeigten Neuerungen und die Roadmap nicht mit der PowerPoint, die man sich ebenfalls herunterladen kann, übereinstimmt.

Hier ein Screenshot aus dem Video der Microsoft Virtual Academy

image

Die Roadmap beschreibt Funktionen in drei Abschnitten, 1. Quartal 2016, 2. Quartal 2016 und woran die Entwickler arbeiten, aber noch kein exakter Zeitpunkt ausgegeben wurde

1. Quartal 2016

Für den Benutzer

  • Outlook Mobile iOS integration
  • PDF annotation support for Android
  • Drive discovery and recent files view in browser client
  • Windows 8.1 support for Next-Gen Sync
  • Streamlined Microsoft Account creation
    Für IT
  • Outlook Mobile iOS integration
  • PDF annotation support for Android
  • Drive discovery and recent files view in browser client
  • Windows 8.1 support for Next-Gen Sync
  • Streamlined Microsoft Account creation

    2. Quartal 2016
    Für den Benutzer
  • iOS access to SharePoint Online files
  • Self-service NGSC (Next Generation Sync Client) setup and groove.exe takeover
  • Pause Sync
  • Curate the "Share with Me" view
    Für IT
  • iOS access to SharePoint Online files
  • Self-service NGSC (Next Generation Sync Client) setup and groove.exe takeover
  • Pause Sync
  • Curate the "Share with Me" view

    Commited (ohne Zeiten)
    Für den Benutzer
  • Sync of shared folders
  • Sync of SharePoint document libraries
  • Notifications
  • SharePoint on-prem support for iOS
  • Android access to SharePoint Online files"Shared by Me" view
    Für IT
  • Sync of shared folders
  • Sync of SharePoint document libraries
  • Notifications
  • SharePoint on-prem support for iOS

Ich möchte hier nicht auf die einzelnen Einträge eingehen, sondern hier einmal beschreiben, dass Microsoft hier ein grundsätzliches Problem hat, und das nicht erst heute, sondern schon über ein Jahr. Die Priorisierung, was die Kunden wünschen.

  • Entwicklung eines einfachen, fehlerfreien Synchronisierungs-Dienstes
    • Synchronisierung zu OneDrive Personal
    • Synchronisierung zu OneDrive for Business
    • Synchronisierung zu SharePoint Team Sites
    • Synchronisierung zu Dokumenten in Groups

Die Reihenfolge ist nicht willkürlich gewählt. Denn genau so hat das Microsoft auch getan. Dien Anzeichen dazu wurden bereits im Februar 2015 hat man beide Entwicklungsteams zusammengebracht. Der grundsätzliche Fehler wurde durch die Microsoft Marketing-Abteilung hervorgerufen. Bei Microsoft spricht man schon immer von OneDrive. Nicht von OneDrive (Personal) und OneDrive for Business. Die Benutzer wurden und werden bis heute verunsichert. Zum damaligen Zeitpunkt war die Oberfläche von OneDrive (Personal) wesentlich besser. Der Hintergrund ist aber einfach zu beschreiben. Kein Active Directory, Kein SharePoint, Daten werden in Azure Files gespeichert. Für die SharePoint Kunden, und ich gehe hier nicht auf die On Premise Kunden ein, ist das ganze wesentlich komplizierter. SharePoint hat ein paar Einschränkungen, die erst einmal eliminiert werden mussten.

Während also die Entwickler sich mit all diesen Unterschieden herumschlagen mussten, wurde der Next Generation Sync Client angekündigt (Ignite Mai 2015). Und weil es einfacher ist, eine Synchronisation für OneDrive (Personal) zu bauen, mussten die Kunden warten. Warten bis Oktober 2015. Dort wurden dann eine Preview angekündigt. Im Dezember 2015 wurde dann der NGSC für OneDrive for Business veröffentlicht.  Während Millionen Windows 10 schon mit NGSC Daten gegenüber OneDrive Personal synchronisierten, gab es jetzt erst einmal die Möglichkeit, “meine Business Dokumente”  in OneDrive for Business zu synchronisieren. Nicht jedoch für das Betriebssystem Windows 8.1

    Der wesentliche Unterschied zwischen dem alten Groove Client und NGSC ist der, dass ich mit NGSC selektieren kann, was ich synchronisieren möchte. Beim Groove Client gilt, alles oder gar nichts.
    Also haben wir nach einem Jahr folgenden Zustand:

Next Generation Sync Client, Destination, Ziele

    Der NGSC erlaubt es den Administratoren endlich, via GPO und Register Keys die verschiedenen Clients direkt mit OneDrive for Business zu verbinden. Das war nicht nur der Wunsch, sondern dies ist eine zwingende Voraussetzung für Firmen.

    SharePoint Team Sites wurden von Microsoft mit mehr Speicher versorgt, was aber nichts bringt, weil wir für deren Synchronisation zu lokalen Geräten immer noch den alten Groove-Client verwenden müssen. Und nochmal, der Client ist fehleranfällig, limitiert auf 20000 Einträge,… und entweder alles oder Nichts.

    Kehren wir zum Angang dieses Blog-Artikels zurück. Die Roadmap…

    • NGSC auch für Windows 8.1

    Microsoft bleibt noch knappe 14 Tage, dann sollte dieses Update verfügbar sein. Damit fällt für mich bei Fragen in sozialen Netzwerken wie Yammer, Facebook, Twitter, Linkdin und auch direkt per Mail zur Synchronisation eine Rückfrage weg: welches Betriebssystem setzten Sie derzeit ein?

    Im zweiten Quartal wird dann an einem Setup gearbeitet, damit Groove Daten übernommen werden können. 3 Monate ? (sind da nur 5 Programmierer beschäftigt?)

    Und wann endlich kann ich den NGSC verwenden um Daten aus SharePoint Team Sites und Groups zu synchronisieren?

    Eine Antwort liefert Microsoft nicht. Keine Zeitlinie, Es steht noch nicht einmal auf der Roadmap. “Wir arbeiten daran.”

    Das führt derzeit bei Benutzern zu kuriosen Zuständen. Um Daten zu synchronisieren, müssen der alte und der neue Synchronisierungs-Client parallel installiert werden. Mit den bekannten und unbekannten Fehlern.

     

    Zusammenfassung:

    Microsoft hat es in einem Jahr nicht geschafft, NGSC fertig zu stellen. Microsoft kann derzeit nicht einmal einen Zeitpunkt nennen, wenn es denn soweit sein wird. Die Priorisierung einzelner Komponenten im letzten Jahr war völlig falsch angelegt.

    • Administratoren verzweifeln an den “nicht vorhandenen Fehlern” von Groove.exe
    • Firmen wollen erst einmal einen NGSC, der zu allen Zielen funktioniert.
    • alle Ziele: SharePoint Online und SharePoint OnPremise
    • Alle weiteren Funktionen, wie Shared Files, Benachrichtigungen, etc. können warten

    deutsche Artikel zu Next Generation Sync Client
    deutsche Artikel zu OneDrive for Business

     

    P.S

    Ein Blog ist ein Tagebuch. Man schreibt, wenn es etwas neues gibt. Und wenn man Zeit hat. Und genau an letzterem hapert es derzeit bei mir. Der Tag hat ja wie jeder weiß, nur 25 Stunden. Das aber auch nur, wenn man während der Mittagspause durcharbeitet. Bei diesem Artikel habe ich aber nicht nur keine Zeit gehabt, sondern sehen wollen, wie groß der Aufschrei der Netzgemeinde ist, als Mary Foley am 8.3.2016 eine kurze Beschreibung dieser Roadmap in englischer Sprache veröffentlicht hat.

    Ich werde täglich um Hilfe gebeten. Per Mail oder über Soziale Netzwerke. Und manche meiner MVP Kollegen haben sich längst von OneDrive und Co. abgewendet und benutzen andere Dienste. Firmen, die die Möglichkeit, mit mehreren Kollegen an einem Dokument zu arbeiten, schätzen gelernt haben, werden jedoch zunehmend frustrierter. Das fängt beim Benutzer an, und hört nicht beim Administrator oder Helpdesk auf.

    In der Schule hätte man früher gesagt.

    Idee gut, Ausführung mangelhaft

    OneDrive for Business | Zugriff und Synchronisation [Update]

    21. Juli 2014 2 Kommentare

    OneDrive for Business, Microsoft Office 365, Microsoft

    Danke für das Feedback…”Es würde doch auch ohne gehen”. Ohne Teamsite. Und Ohne Mehrkosten.

    Geschrieben habe ich hier: Und hier die geänderte Berchnung:

    Office 365 Small Business
    2 Benutzer
    4,10 € je Benutzer/ Monat 8,20 € je Monat
    Speicher 100 GB – 11 GB = 89 GB 89 GB * 0,16 € je Monat 14,24 € je Monat
    Summe Jahr   269,28 €
    98,40 €

    Das ist natürlich richtig. Und, natürlich geht das. Ich kann einem anderen Benutzer mein OneDrive for Business (MySite) ganz oder teileweise freigeben, und diese Daten dann lokal synchronisieren.
    Bei 2 – 5 Benutzern mag das gehen. Ich muss im Windows Explorer dann schon wissen, wohin ich eine Datei speichere. Und mindestens ein Benutzer opfert seinen von Microsoft ja recht opulenten Speicher. Wenn mehrere Benutzer Ordner freigeben, wird das schnell unübersichtlich.

    Damit bleiben wir beim reinen File-Sharing, mit den Möglichkeiten der gleichzeitigen Bearbeitung eines Office-Dokumentes, Offline Historie …

    Bei einer Teamseite können wir aber vom SharePoint profitieren.

    SharePoint kann nämlich mehr, als nur Dokumenten-Bibliotheken: In einer Team-Website  kann man folgendes aktivieren:

    • Dokumentenbibliothek
    • Benutzerdefinierte Liste
    • Aufgaben
    • Websitepostfach
    • Formularbibliothek
    • Wiki-Seitenbibliothek
    • Bildbibliothek
    • Links
    • Ankündigungen
    • Kontakte
    • Kalender
    • Diskussionsrunde
    • Aufgaben
    • Problemverfolgung
    • Benutzerdefinierte Liste
    • externe Liste
    • Umfrage
    • Objektbibliothek
    • Datenverbindungsbibliothek
    • Berichtsbibliothek

    SharePoint Apps

     

    Und das ist es, was eigentlich SharePoint ausmacht. Die Mehrheit der Benutzer sehen nur den Austausch auf Datei-Ebene. Was bisher auf File-Ebene auf onPremise-Servern liegt, wird einfach 1:1 in Cloud geschoben.

    Kollaboration ist aber mehr als nur der Datei-Austausch. Ich rede hier nicht von Workflows, sondern von so einfachen Dingen wie Aufgaben, gemeinsamer Kalender,….

    Und hier wird weiterhin ein Abgleich mit E-Mail oder Telefon durchgeführt.

    Natürlich muss ich ich mit den (neuen) Möglichkeiten beschäftigen, aber das macht gerade SharePoint aus. Bleiben Sie also nicht stehen beim reinen Daten-Austausch mit der Cloud. Beschäftigen Sie sich mit SharePoint. Fangen Sie bei der Team-Site an. Ach ja, das ganze kann man leicht ausprobieren. Microsoft bietet Testversionen an.

    OneDrive for Business | Einschränkungen

    31. Mai 2014 1 Kommentar

    OneDrive for Business, Microsoft

    OneDrive for Business hat ein paar Einschränkungen. Zum Beispiel beim Datei-Namen. Oder der maximalen Länge des Dateinamens. Oder dem vorgestellten “_” im Dateinamen. Bill Baer, Senior Product Marketing Manager bei Microsoft, hat dazu auf Technet einen technischen Artikel veröffentlicht.

    Diese Einschränkungen haben ihren Ursprung zumeist aus dem SharePoint Server selbst. Ein paar grundlegende Einschränkungen haben aber nichts damit zu tun:

     

    Problem Erklärung
    Speicherort SD Karte hat man in seinem Geräte eine SD Karte, dann ist es nicht möglich, diese als Speicherort für OneDrive for Business Daten anzugeben.
    Roaming Profiles OneDrive for Business kann nicht bei Roaming Profiles eingesetzt werden.
    Netzwerklaufwerke OneDrive for Business kann nicht auf ein Netzwerklaufwerk gemapped werden. Damit kann auch eine sehr oft gewünschte Alternative, einen festen Laufwerksbuchstaben zu verwenden, nicht angewendet werden.

    Im Internet finden sich viele Anleitungen, dass es doch funktionieren soll. Oder aber nicht (mehr). Und das, abhängig von vielen Parametern wie zum Beispiel dem Betriebssystem.

    Diese Einschränkungen machen es unmöglich, z.B. auf einem Campus mit mehreren fest installierten Devices, OneDrive for Business mit offline synchronisierten Dateien zu benützen. Dort sollte auch das Im Office Paket enthaltene Programm OneDrive for Buisness mit Hilfe des Office Anpassungstools (OAT) nicht ausgerollt werden. Und wenn schon ausgerollt, dann kann dies auch mit Gruppenrichtlinien nachträglich unterbunden werden.

    Was aber immer geht: Zugriff auf Daten des SharePoint Servers 2013 (on Prem) oder SharePoint Online (Office 365) mit einem Web-Browser. Für Office Dokumente bieten sich dann Office Online an, bei dem dann innerhalb des Web-Browsers Dokumente direkt bearbeitet werden können. Auch gemeinsam. Und das nicht nur mit seinen persönlichen Daten (OneDrive for Business ehemals MySite) sondern auch mit allen Dateien auf Teamsites, auf die der Anwender Zugriff hat. Ist eine Online-Bearbeitung nicht möglich, dann kann diese Datei auch aus dem Web-Browser heraus auf das lokale Gerät herunter geladen werden. Aber eben nicht eine komplette Synchronisation aller Daten auf das lokale Device.

    Administratoren sollten aber den Zugriff auf den lokalen SharePoint, auch von “aussen” erlauben, damit Mitarbeiter (Studenten) mit ihren eigenen Geräten Zugriff erhalten und dann auf diesen Geräten eine lokale Synchronisation durchführen können. Und das nicht nur mit Windows Geräten…

    OneDrive – SkyDrive | Online – Offline – Smart Files | Windows 8.1

    31. Januar 2014 14 Kommentare

    OneDrive SkyDrive

    In der deutschen und englischen Community sind immer häufiger Fragen zum Thema OnlineOfflineSmartfiles zu finden, so dass ich hier einmal einen Blog Post zu diesem Thema schreibe.

    Communities?

    die Microsoft Community

    Ja, hier werden Fragen nicht nur von Microsoft, sondern auch von vielen freiwilligen Spezialisten beantwortet, und bei Problemen sollte das auch eine mögliche Anlaufstelle sein, um bei eigenen Problemen Hilfe zu finden.

    Die Communities gibt es in mehreren Sprachen, ich beschränke mich hier auf die deutsche und die englische(amerikanische) Communitiy

    Dort finden wir dann Kategorien… und hier interessieren wir uns hier nur für OneDrive (SkyDrive).


    Unter Windows 8.1 ist OneDrive (SkyDrive ) ja direkt in das Betriebssystem integriert. Keine zusätzliche Applikation. Direkt im Windows Explorer. (Nein ich rede hier jetzt nicht von einer App). Das bring viele Vorteile mit sich…

    Vorteile Nachteile
    wird mit dem Betriebssystem gestartet
    (SkyDrive Snyc Engine Host)
    Unter Windows 8.1 kann es nur noch einen OneDrive (SkyDrive ) geben.
    Unter Windows 7 konnte man mehrere SkyDrive-Konten verwalten und wechseln
    je nach Einstellung muss der Benutzer sich um nicht mehr kümmern Es gibt keinen Ein/Ausschalter für SkyDrive. Unter Windows 7 konnte der Anwender noch manuell eingreifen. Und unter Windows 8.1 gibt es keinen Schalter mehr. Nur wer bei der Konfiguration des Betriebssystem …
    Dateien können Offline / oder Online gesetzt werden  
    im Offline-Modus wird mir je nach Datei-Typ sogar der Inhalt angezeigt.  

    Die Microsoft Idee dahinter ist genial. Du speicherst eine Datei in OneDrive (SkyDrive). Und kannst vergessen, wie diese auf einen Zweitrechner gelangt. Sie wird im Hintergrund über in die Cloud in das Rechenzentrum synchronisiert, dort abgelegt, und wenn der zweite Rechner eingeschaltet wird, landet die Datei (nach der Synchronisation) an gleicher Stelle im SkyDrive-Verzeichnis. Wenn alles glatt geht.  Der Anwender ist außen vor, er muss nichts mehr tun. Es gibt natürlich ein paar Einstellungen, die es zu beachten gilt. Je nach dem, wie ich mich mit dem Internet (LAN/WLAN/GSM) verbinde, oder aber auch die Einstellungen im Ausland (Roaming) können dafür sorgen, dass die Synchronisation nicht läuft. Und bestimmte Einstellungen, die es sonst noch im Windows-Explorer gibt, kann auch seine Überraschung erleben. Aber auch hier hat Microsoft schon eine Lösung parat: Troubleshooter heiß ein Programm, welches ein paar Einstellungen überprüft und dem Anwender helfend bei der Fehlersuche zur Seite steht.

    Online versus Offline

    Während wir unter Windows 7 noch Einstellungen an Ordnern vornehmen konnten (synchronisieren oder nicht synchronisieren) wird das unter Windows 8.1 jetzt bis auf Dateiebene einstellbar. Der Begriff dafür lautet Nur Online oder Offline verfügbar. Während ein nicht synchronisierter Ordner unter Windows 7 erst gar nicht angezeigt wurde, werden unter Windows 8.1 alle Ordner und Dateien, Offline oder Online angezeigt. Dabei wird nicht nur der Name der Datei und  ihre Größe angezeigt. Bei manchen Dateitypen (Bilder) sogar der Inhalt angezeigt. Das bedeutet, Bei einer Synchronisation werden nur minimale Metadaten einer Datei übertragen. Nicht aber deren Inhalt.

    Aber ich sehe doch die Bilder, werden sie jetzt einwenden.

    Hier wendet Microsoft einen Trick an. SmartFiles nennen sie die Technologie. Hinter dem Link gibt es dazu die Erklärung, Ein hochauflösendes Bild wird bei dieser Technik und im nur Online-Modus komprimiert und als jpg abgelegt. Im Explorer reicht das. Benötige ich das Bild (und bin mit dem Internet verbunden) , klicke ich also auf die Datei, wird die Datei aus der Cloud synchronisiert und steht mir dann auch Offline zur Verfügung.

    OneDrive, SkyDrive, Windows Explorer

    Die Abbildung zeigt ein Word-Dokument, welches Offline-verfügbar ist und die Metadaten des Dokumentes.

    OneDrive (SkyDrive) unter Windows 8.1 im Windows Explorer

    Nachdem die Datei nur Online verfügbar gemacht wurde  (rechte Maustaste, dann Offline Verfügbar machen), wird der Speicherplatz freigegeben und nur minimale Metadaten angezeigt.

    Vorteile

    Weil die gesamte SkyDrive-Struktur übertragen wird, finden sich die Benutzer schneller zurecht. Platz wird keiner verschwendet, weil im Online-Modus nu minimale Daten auf dem PC abgelegt werden. Ich kann bei jeder Datei zwischen den beiden Modi wechseln, das schon Ressourcen.

    Word 2013, speichern unter... Unter Windows 8.1 und z.B. Word 2013 steht SkyDrive jetzt ja an oberster Stelle.
    Word 2013, speichern unter... Es ist auch ein großer Unterschied, wie Sie ein Dokument öffnen.

    Dokument steht auf nur Online

    Szenario 1:

    Word starten und dann Dokument aus SkyDrive auswählen. Wenn Sie dann mit der Maus über den Eintrag fahren, sehen Sie z.B:
    https://d.docs.live.net/b73a34d06a039e08
    Dies bedeutet dass die Datei direkt aus der SkyDrive Wolke in den Arbeitsspeicher von Word geladen wird und nach dem erneuten Speichern wieder mit der Cloud synchronisiert wird. Das Dokument bleibt nur Online.

    Szenario 2:

    Doppelklick im Windows Explorer öffnet durch die Dateiverknüpfung Word, aber zuerst wird die Datei aus der Cloud nach SkyDrive synchronisiert, der Status auf Offline verfügbar gesetzt, nach dem Speichern werden natürlich die Änderungen wieder in die Cloud zurücksynchronisiert, aber: das Dokument bleibt Offline verfügbar

    Word 2013, Synchronisieren Szenario 1 funktioniert im übrigen nur mit Office Dokumenten, weil die dann noch über das Microsoft Office Upload Center synchronisiert werden, außerdem können die Office Dokumente dann auch mit mehreren Benutzern, nachdem sie diese geteilt haben (nur über den Webbrowser möglich) , gemeinsam bearbeitet werden können.

    In beiden Fällen erkennen sie den Modus am geänderten Speicher-Icon, welches man auch als Synchronisierung anstoßen, bezeichnen könnte.

    Smart-Files

    Weil Windows-Tablets oftmals mit recht wenig Speicher gekauft werden, macht es Sinn, viele Dateien oder gar ganze Bildarchive nur Online verfügbar zu halten. Weil wir aber mit den Bildnamen, die von verschiedenen Geräten kommen können, nichts anfangen können, ist es durchaus von Vorteil, ein hochaufgelöstes Bild nur in der Cloud ( OneDrive, SkyDrive) abzuspeichern und dann das Bild oder den ganzen Ordner auf Nur Online umzustellen. Trotzdem sehen wir die Bilder, aber Sie sind jetzt komprimiert als jpg abgespeichert und nehmen nur wenig Platz weg. Erst wenn ich ein Bild bearbeiten möchte, wird das Bild aus der Cloud synchronisiert und dann auch Offline verfügbar gekennzeichnet.

    Aber aufpassen:

    Wenn Oma kein WLAN hat, und wir die Bilder hochauflösend ansehen möchten, sollte ich das vorher machen. Natürlich geht das auch über das Smartphone als HotSpot, aber je nach Wohnort der “Oma” kann das ganze zum Verdruß werden…

    Das gleiche gilt natürlich für den Business-Benutzer, und selbst wenn Sie jetzt sagen, auf OneDrive (SkyDrive) haben Business Daten eigentlich nichts verloren, dann haben Sie Recht. Aber selbst wenn Sie mit OneDrive for Business (oder SkyDrive Pro) arbeiten, was nicht synchronisiert wurde, steht nur Online zur Verfügung.

    Zusammenfassung:

    Windows 8.1 und OneDrive (SkyDrive) sind eine tolle Sache. Aber ich muss mir vorher Gedanken machen: Was benötige ich wann auf dem Rechner, was kann in der Wolke bleiben.

    Wer Probleme hat:

    Zuerst einmal alle neuen Updates installieren. Auf all Ihren Geräten, bei denen Sie mit OneDrive (SkyDrive) unterwegs sind.

    P.S: OneDrive ist der neue Name von SkyDrive

    SkyDrive Pro | wie funktioniert SkyDrive Pro (Video)

    22. Januar 2014 Hinterlasse einen Kommentar

    SkyDrive Pro

    Weil ich immer wieder Fragen zu SkyDrive Pro bekomme, habe ich einen Beitrag, den ich für die SharePoint Sendung produziert habe, noch einmal neu aufgelegt.

    In dem knapp 6 Minuten Video dreht es sich um SkyDrive Pro – Intranet im Offline-Modus: Dateien und Dokumente aus dem Intranet kann man auch ohne Internetzugang bearbeiten und später wieder mit dem Intranet synchronisieren.

    Das Video vermittelt einen auch technischen Überblick über SkyDrive Pro und die Funktionen mit SharePoint 2013 und Office 365.

     

    wie funktioniert SkyDrive Pro, nicht nur ein technischer Überblick

    SkyDrive | Smart Files für Windows 8.1

    3. Oktober 2013 8 Kommentare

    SkyDrive, Smart Files

    Es dauert nur noch wenige Tage, bis zur Veröffentlichung von Windows 8.1. Und was ich unter der Preview schon beschrieben habe Link-Mini, hat jetzt auch einen Namen bekommen. Smart Files nennt Microsoft die Technologie. 

    Zur Erinnerung:

    SkyDrive unter Windows 7 war eine Applikation. Meine Daten wurden von meinem Rechner mit der Cloud synchronisiert. Ich konnte einstellen, was lokal und was nur in der Cloud sein sollte. Und das Ganze funktionierte sogar mit mehreren Rechnern. Notwendig dazu war und ist das Microsoft-Konto. Mit Windows 8 konnte man sich auch mit einem Microsoft-Konto anmelden. Und war dann nach einmaliger Anmeldung sofort mit SkyDrive in der Wolke und seinen Applikation, sorry Apps  heißt das ja heute, verbunden. Dabei spielte es keine Rolle, ob wir den klassischen Desktop oder aber eine App im Kacheldesign verwendet haben. Und dann kam Windows 8.1. Und jetzt wird SkyDrive direkt in das Betriebssystem verankert. Nun haben die neuen Geräte aber nicht unendlich viel Speicher für meine Bilder. Gerät mit mehr aufrüsten? Mitnichten.

    Denn was in Windows 8.1 PreView noch in Teilen fehlerhaft war, das funktioniert in der finalen Version von Windows 8.1 wunderbar.  Und hat jetzt einen Namen. Smart Files.

    Eigentlich ist die Technik, die dahinter steckt, einfach zu erklären. Meine Daten liegen in der Cloud auf SkyDrive, auf meinem Gerät sind nur noch Minibildchen (Thumbnails) in hoher Auflösung gespeichert. Das schont enorm Ressourcen. Hochauflösende Bilder in der Wolke müssen werden im Synchronisation-Zyklus umgewandelt und auf meinem Rechner in hochauflösende kleine Abbildungen gespeichert. Erst wenn ich diese Bilder mit einer App oder einem Programm bearbeiten möchte, wird das Bild auf den Rechner synchronisiert. Smart. Eben Smart Files.  Das funktioniert auch mit Dokumenten. Und natürlich kann ich meine Dokumente, sollte ich mal etwas länger ohne  Internet unterwegs sein, lokal mit der Wolke synchronisieren. Einfach Smart. Smart Files

    Hier Link-Mini finden Sie ein 9-Minuten Interview mit Adam Czeisler, Partner Development Manager von Microsoft, leider nur in englischer Sprache, der die Technik an Hand von Beispielen wunderbar beschreibt.

    SkyDrive Pro | Der Unterschied zu SkyDrive

    25. Mai 2013 11 Kommentare

    SkyDrive, SkyDrive Pro, SkyDrivePro, Collaboration

    SkyDrive Pro – das professionelle SkyDrive ?

    Nachdem Microsoft am 21.5.2013 die Standalone Version von SkyDrive Pro (siehe Blogbeitrag) zum Download zur Verfügung gestellt hat, muss doch ein bisschen Aufklärung zu beiden Produkten getätigt werden. Nein, SkyDrive Pro ist nicht die Pro(fessionelle) Version von SkyDrive. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Produkte, wie Microsoft immer betont.

    Wo also ist der Unterschied ?

    SkyDrive, Synchronisierung, Cloud, Devices Bei SkyDrive handelt es sich um “Pricvate Cloud Storage”, das Management dieses “Speichers” wird durch den Benutzer vorgenommen. Der Speicher liegt in der Cloud.

    Mit der Microsoft-Anmeldung (Live-ID, Microsoft Konto) bekommt der Benutzer Zugang zu diesem Speicher.

    Es gibt für unterschiedliche Betriebssysteme SkyDrive Apps, somit werden die Inhalte in SkyDrive zu allen Systemen immer synchron gehalten.

    Und dieser Speicher ist intelligent. Für Office Dokumente bekommt der Benutzer eine Historien-Funktionalität (max.25 Stufen). Wir können Dateien, teilen und mit Office Produkten Dokumente  sogar gemeinsam bearbeiten.

    Office 365, SharePoint Server 2013, SkyDrive Pro, Synchroniserung auf unterschiedliche Geräte Bei SkyDrive Pro handelt es sich ein Programm, welches mir Inhalte eines SharePoint Servers offline zur Verfügung stellt. Man spricht auch von “Mitarbeiter Cloud Storage”.

    Bei den Inhalten handelt es sich um arbeitsbezogene Dokumente, der Speicher-Bereich wird durch die IT des Unternehmens gemanagt.
    Da bei ist es unerheblich, ob sich der SharePoint Server 2013 in der Cloud (Office 365, SharePoint Online, SharePoint Server 2013 in Windows Azure) oder On Premise (in der Firma) befindet.

    SkyDrive Pro sorgt dafür, dass sich ausgewählte Dateien und Dokumente (Dokumenten-Bibliotheken in SharePoint) mit meinen Rechnern synchronisieren und damit auch Offline zur Bearbeitung zur Verfügung steht.

    Die IT des Unternehmens hat hier wesentlich mehr Möglichkeiten, Einstellungen für alle Benutzer gemeinsam vorzugeben.

    Obwohl beide Produkte fast den gleichen Namen haben, sind es bei Microsoft unterschiedliche Produktgruppen. Außer der Namensgleichheit benutzen beide Produkte die gleiche Technologie, die in Ihrem Ursprung von Groove her haben. Aus Groove wurde SharePoint Workspace und dann SkyDrive (in seiner heutigen Form) und SkyDrive Pro

    SkyDrive, SkyDrive Pro, Architektur, SharePoint server 2013, SharePoint Online, Office 365

    Das bedeutet, das beide Produkte die gleiche Technologie benutzen. Wer eine Office Dokument (Word, Excel, PowerPoint – ab der Version 2007) direkt in dem für die Synchronisation zur Verfügung stehenden Speicherbereich der Festplatte speichert, kann beobachten, wie das Dokument über das Programm Microsoft Office Upload Center in die Cloud transportiert wird. Das Office Upload Center arbeitet dazu mit einer Access Datenbank zusammen, die auf dem Rechner von beiden Programmen gelesen und geschrieben wird. Prozesse und Protokolle sorgen auch dafür, das auch bei geringfügigen Änderungen nicht wieder die gesamte Datei komplett synchronisiert werden muss, sondern nur mehr das Delta synchronisiert wird.

    Zusammenfassung:

    SkyDrive und SkyDrive Pro haben vieles gemeinsam. Protokolle und Prozesse zur Synchronisation sind bei beiden Versionen gleich. In den Office 2013 Produkten werden beide Produkte nativ unterstützt.

    Navigationsleiste in SharePoint Server 2013 Die Benutzer werden zudem in SharePoint Server 2013 etwas verwirrt, weil in der Navigationsleiste ein Klick auf “SkyDrive”der Benutzer zu seiner “MySite” geleitet wird. Der Platz für die 4 Buchstaben (Leerzeichen und “Pro”) also “SkyDrive Pro” wäre doch da gewesen …

    In meinem Blog habe ich mittlerweile viele Artikel zu beiden Produkten veröffentlicht. Um Ihnen die Suche zu vereinfachen, gibt es getrennte Übersichten und Links, und das sowohl zu SkyDrive als auch SkyDrive Pro.

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