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Windows Server 2012 | DC Update


Vor kurzem stand ich vor der Herausforderung, eine bestehende Windows Server 2008 R2 Domäne mit 2 DC’s auf Windows Server 2012 upzugraden. Normalerweise steht einem Implace-Upgrade laut Technet nichts im Wege, aber natürlich wollte ich mich von dem alten “Müll” befreien.

2 DC's auf Basis Windows Server 2008 R2 81x OnPremise, 1x virtuelll) Hier die bestehende Konfiguration:
1x Windows Server 2008 R2 (onPremise)
1x Windows Server 2008 R2 (virtuell)

installiert:
AD
DHCP
DNS
File & Print
DFS

neuer 3. DC hinzugefügt: Windows Server 2012 (virtuell)

DFS Replikation

Replikationsfolder 1: 
1047 Ordner, 34.443 Dateien, 25,8 GByte
Replikationsfolder 2:
8643 Ordner, 82.374 Dateien, 88,1 GByte

Als erstes habe ich einen 3. DC in der vorhandenen Hyper-V Umgebung installiert. Allerdings mit dem Betriebssystem Windows Server 2012.
Als Rollen und Features wurden installiert:
AD
DHCP
DNS
File & Storage Services

Der neue Server wurde der bestehenden Domäne hinzugefügt und mit allen Updates versorgt.

Dann wurde er als 3. DC zu den Domain-Controllern hinzugefügt.
Anschließend wurden alle FSMO Rollen auf den neuen Server verschoben.

Der Kunde nutzt intensiv DFS, ausschließlich wegen den Möglichkeiten der Links

Also wurden die 2 bestehenden Replikationsfolder um einen 3. Member (neuer DC) erweitert.

Anschließend war Warten angesagt, bis beide Replikationen komplett abgeschlossen waren.

im nächsten Schritt wurden dann vom vorhandenen aktivem DHCP ein Backup erstellt, dieses im neuen Server importiert und dann dort aktiviert und beim alten Server deaktiviert.

Der nächste Schritt war DCPROMO auf dem bestehenden Windows Server 2008 R2 DC1. Leider schlug DCPROMO fehl, weil sich im AD noch alter Müll (seit dem Jahr 2000!) angesammelt hatte. Nun bin ich im AD nicht zu Hause, aber nach einigen Recherchen im Internet habe ich dann doch die Lösung gefunden und dann mit ADSI “manuell” korrigiert.

2 DC's und ein Member Server Erneuer Aufruf und dann waren es nur mehr 2 DC’s.

Dann wurden die Replikate im DFS aufgelöst, und anschließend konnte der Server mit neuer Software bestückt werden.

    Festplatten-Konfiguration des Servers

Die interne Bestückung des Servers besteht aus einem INTEL-RAID System(Raid 1) mit 2 Festplatten für das Betriebssystem und einer Datenfestplatte (DFS)

Mit der DVD des Microsoft Betriebssystems Windows Server 2012 gebootet, KEY eingetragen, und dann auf den nächsten Fehler gestoßen, Windows Server 2012 mag diese Konfiguration des RAID-Systems nicht.

Die Recherche im Internet gab leider nichts her. Also mal wieder von vorne. Identifizierung auf den Intel Seiten nach dem neusten BIOS, Memory-Stick mit MS-DOS bootbar erstellt, das von den Intel Seiten heruntergeladene BISO draufgespielt, Server-Schrank geöffnet, Server geöffnet, BIOS identifiziert, umgestellt und dann mit dem Stick gebootet. BIOS des Servers upgedatet., wieder zurückgewechselt und dann neu gebootet.

Dies ist die Kurzversion von doch einigen Schritten, die etwas länger dauern. Danach das RAID-System aufgelöst und ein neues Array erzeugt. Erneut mit der DVD gebootet, und siehe da, Windows Server 2012 ließ sich auf dem neuen Festplatten (Raid 1) installieren.

2x Windows Server 2012 DC, 1x Windows Server 2008 R2 DC Auf dem OnPremise-System wurden dann folgende Rollen /Feature installiert:
AD
DHCP
DNS
File & Storage Services

und alles Updates eingespielt und danach der Server als 3. DC dem AD hinzugefügt.

Danach wurde das Backup des DHCP Servers wieder importiert und der DC1 als erstes System eingestellt.  (DHCP auf dem DC3 natürlich disabled)

der letzte Schritt war natürlich die Konfiguration von DFS und das Anstoßen der Replikate.

 

2 DC's, mit Windows Server 2012 So sieht jetzt die Konfiguration aus. 2 neue, nicht nur im AD aufgeräumte DC’s und ein voll funktionsfähigens DHCP, DNS und DFS-System auf Basis Windows Server 2012 .

Als nächstes kann ich mich an die Verbesserungen von Windows Server 2012 machen, aber das ist eine andere Geschichte

So nebenbei, es gab natürlich ein kleines Problem: Exchange Server 2010 (die Mailboxrolle) hatte ein Problem: SACL… aber das ist ein anderer Beitrag

System Center 2012 Data Protection Manager | Migration

14. April 2012 1 Kommentar

System Center Data Protection Manager

Seit dem 1.4.2012 für MSDN User und für Microsoft Partner und VL-Kunden verfügbar. Der System Center 2012 Data Protection Manager (SCDPM).

Einen Überblick über den SCDPM 2012 erfahren Sie hier.
Hier erfahren sie die letzten Änderungen.
Generelle Neuheiten sind hier beschrieben.
Die neue Administrator Konsole wird ausführlich hier beschrieben.


Was wie gesichert wird, das schreibt der SCDPM in eine Instanz des SQL Servers. Nicht die Sicherungsdaten, die liegen für eine kurzfristige Sicherung auf Festplatte, für die langfristige Sicherung auf Band. Diese Instanz dieser Datenbank kann lokal oder aber Remote liegen. Wenn Sie einen Remote SQL Server verwenden, hat dies den Vorteil, das in Falle eines Ausfall des DPM Servers bei einer Neuinstallation wieder auf die vorhandene SQL Daten zurück-gegriffen werden kann. Sollten Sie den SQL Server lokal auf dem DPM Server installieren, sollten Sie die Datenbank dazu in regelmäßigen Abständen sichern. Auf keinen Fall aber mit dem SCDPM Server.


Die hier beschriebene Migration beschreibt den Weg:

SCDPM 2010
Remote SQL Server 2008 R2
SCDPM 2012
Remote SQL Server 2008 R2

In TechNet-Artikeln wird eigentlich exakt beschrieben, wie bei einem Update von der Vorgänger-Version vorzugehen ist. Zusammengefasst sind dabei mehrere Dinge zu beachten:

  1. Bei der integrierte Firewall müssen bestimmte Ports geöffnet sein. Und das nicht nur auf der Maschine, auf dem der SCDPM später ausgeführt ist, auch auf dem Remote-Server, auf dem der SQL Server installiert ist. Sind nicht alle relevanten Ports freigeschaltet, kommt es bei der Installation zu Fehlermeldungen, die schlichtweg falsch sind . (Siehe weiter unten)
  2. Die Datenbank auf dem SQL Server wird verändert. Sollte etwas schiefgehen, ist es absolut notwendig, ein Backup der SCDPM 2010 Datenbank zu erstellen !
  3. Bevor wir das Update anstoßen muss zuvor das DataProtecionManger Update installiert werden!
  4. Die “alten” DPM2010 Agenten müssen auf die “neue” Version des Agenten upgedatet werden. (Dies ist jedoch aus der Administrator-Konsole per Klick möglich)
SC 2012 DPM: Installation Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann das Setup gestartet werden
SC 2012 DPM: Remot SQL Server Hier die Auswahl des SQL Servers (Remote)
SC 2012 DPM: Fehlermeldung: SQLPrepInstaller nicht auf dem Remote SQL Server installiert. Hier die Fehlermeldung, wenn Sie den SQL Server nicht vorbereitet haben. Die dazugehörenden Installation-Files befinden sich  im Ordner SQLPrepInstaller und müssen auf dem Remote SQL Server installiert werden.
SC 2012 DPM: Eingabe Lizenzschlüssel Hier muss der richtige Lizenz-Key eingetragen werden.
SC 2012 DPM: verfügbarer Plattenplatz Überprüfung des verfügbaren Plattenplatzes.
SC 2012 DPM: Passwort Eingabe Für den lokalen Benutzer Account wird ein Password benötigt.
SC 2012 DPM: Microsoft Update Microsoft Updates, Ja oder Nein
SC 2012 DPM: Microsoft customer experience program Sie können, müssen aber nicht…
SC 2012 DPM: Installation Services Jetzt werden die Services implementiert.
SC 2012 DPM: Zugriff auf den SQL Server uups, ein Fehler.
SC 2012 DPM: Fehlermeldung (falsche Aussage) wie oben schon beschrieben, die SQL Server Reporting Services laufen. Es fehlt ein Port-Freigabe in der Firewall des SQL Servers.Leider merkt sich Der Update-Assistent nichts. Also nochmal das ganze…
SC 2012 DPM: Update der DPM Datenbank Jetzt sieht es besser aus…Die Datenbank wird auf das neue Format angehoben.
SCDPM erzeugt jetzt auch eindeutige Datenbanknamen. Aus DPMDB wird  DPMDB_xxxx, wobei xxxx der Servername der Installation des SCDPM 2012 bedeutet. Damit können jetzt mehrere SCDPM Server zu einem Remote SQL Server verbunden werden.
SC 2012 DPM: Update der DPM Datenbank und anschließend die Installation überprüft.
SC 2012 DPM: Upgrade der lokalen Installtion Der vorhandene SCDPM 2010 auf SCDPM 2012 angehoben.
SC 2012 DPM: Auslesen der Sicherungen vom SQL Server Je nachdem, wie viele Server und Clients, und vor allem in welchem Umfang kann dieser Prozess eine Weile dauern. Jede Protection Gruppe wird implementiert.
SC 2012 DPM: Upgrade erledigt Es ist vollbracht. Jetzt kann die Administrator-Konsole gestartet werden.
SC 20120 DPM Administrator Console: Management Jetzt müssen die diversen Agenten auf die neue Version gebracht werden. Ein Klick genügt.
image_thumb[82] Auch dieser Prozess wird angezeigt.
SC 20120 DPM Administrator Console: Protection Etwas langwieriger sind die nachstehenden Aufgaben. Die Replicas sind nicht mehr konsistent, sagt der SCDPM 2012.

Je nachdem, wie viele Server in den verschiedensten Konfigurationsmöglichkeiten gesichert werden, dauert dies eine Weile.

Haben Sie im DMP2010 eine E-Mail-Benachrichtigung  eingetragen, geht diese leider verloren und muss neu eingetragen werden

SC 20120 DPM Administrator Console: Optionen Hier sind ein gültiger SMTP Server und eine gültige E-Mail Adresse einzutragen.
SC 20120 DPM Administrator Console: Optionen Hier können mehrere Empfänger eingetragen werden.
SC 20120 DPM Administrator Console: Optionen-Fehlermeldung Die Fehlermeldung ist eindeutig.
Reporting Services Configuration Manager des SQL Server 2008 R2 Reporting Services Configuration Manager des SQL Server 2008 R2
Reporting Services Configuration Manager des SQL Server 2008 R2 Auch hier muss eine gültige E-Mail Adresse und ein gültiger SMTP Server angegeben werden

Fazit:

Wenn die richtigem Ports beim Remote Server des SQL Server 2008 R2 geöffnet sind, dann ist die Migration von System Center Data Protection Manager der Version 2010 auf die Version 2012 eine einfache Angelegenheit.

An den Installations-Assistenten wurde Verbesserungen eingebracht. Aber so gut wie beim System Center Unfied Installer, der sich Eingaben merkt, sind sie (noch) nicht. Positiv zu vermerken sind das problemlose Updaten der SCDPM-Agenten und das Arbeiten mit der neuen, bei allen System-Center 2012 Produkten vorhandene, Oberfläche. Der Administrator benötigt so gut wie keine Einarbeitungszeit, wenn er das Vorgängerprodukt kennt.

Nach der Migration können Sie sich dann in Ruhe mit den Neuerungen des System Center 2012 Data Protection Managers beschäftigen

Business Contact Manager | Migration 2007 zu 2010

15. März 2012 3 Kommentare

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Datenbank des Business Contact Managers von der Version 2007 auf die Version 2010 zu migrieren.

die interne Migration ist die einfachste. Wenn aber am Ende der Migration die Fehlermeldung

Fehlermeldung BMC

oder

Fehlermeldung BMC

auftritt, dann ist guter Rat teuer. Die Probleme sind vielfältig. Bei meinem Kunden war folgende Voraussetzung:

Migration BMC 2007 auf BMC 2010

Leider stieg der Export innerhalb des XP Clients im BMC 2007 aus, es konnte kein Export durchgeführt werden. Ich habe dann die mdf und ldf Files des SQL Servers herauskopiert.

Der erste Fehler ist gemein. Der Kunde hat natürlich den neuen Windows 7 Rechner mit neuem Namen versehen. Und in der Tabelle OrgTable der Datenbank ist der Rechnername unter dem Feld “SharedServer” eingetragen. Der muss für das Zielsystem angepasst werden. Dies habe ich unter einem eigenständigen SQL Server 2008 durchgeführt. Danach wurde ein Backup der Datenbank erzeugt.

Die obigen 2. Meldung hätte nicht passieren dürfen, weil ich das Attachen der mdf und ldf Daten mit einem SQL Server 2008 R2 durchgeführt haben und die Datenbank dann für den BCM 2010 (SQL Server 2008) nicht mehr geeignet ist.

 

Datenbank Migration BMC 2007 zu 2010

Ein erster Ansatz mit verschiedenen Möglichkeiten und Methoden ist hier zu finden. Aber egal, welche Mittel wir wählen, wenn die Datenbank groß ist, kann es bei der Migration zu weiteren Fehler kommen, und man muss dann die Logfiles untersuchen, warum die Migration fehlgeschlagen ist. Leider ist Microsoft hier einen Denk- und damit Programmierfehler unterlaufen. Aus Sicherheitsgründen, wenn was schieflaufen sollte, wird ein Backup der Datenbank erstellt. Danach werden die bestehenden ca. 70 Tabellen und auch 70 Ansichten programmatisch erweitert und in das BMC Datenbankformat 2010 gebracht. Der Nachteil dieser Konvertierung an einer Datenbank: die Datenbank wird während dieser Aktion um ein vielfaches ihrer ursprünglichen Größe erweitert. 
Und leider haben die Programmierer nicht daran gedacht, dass der Business Contact Manager mit dem frei verfügbaren, aber limitierten SQL Server 2008 Express Edition ausgeliefert wird. Die hat aber von Haus aus ein Limit von 4 GB pro Datenbank. Und bei der Konvertierung kann dieses Limit überschritten werden. Die Konvertierung bricht dann mit einem nicht aussagekräftigem Fehler ab. Der “normale” Anwender kann dann nichts tun. In den Logfiles des SQL Servers finden sich dann folgende Fehler:

spid53,Unbekannt,CREATE DATABASE or ALTER DATABASE failed because the resulting cumulative database size would exceed your licensed limit of 4096 MB per Datenbank.,,,,

Lösung für den Kunden

Lösungsweg Migration BMC 2007 auf BMC 2010

 

Ich habe mich beim Testen auf einem virtuellen Client dazu entschlossen, den SQL Server 2008 Express Edition auf den SQL Server 2008 Standard Edition anzuheben, um dieses Limit, zumindest für die Migration zu umgehen. Dies wurde realisiert mittels eines virtuellen Clients (Windows 7 64 Bit, Office 010 64 Bit, BMC 2010) mit 4 GB RAM. Dies bedeutet, sie benötigen jemanden, der einen SQL Server 2008 Standard Edition besitzt!!

Auf dem Übergangssystem (auch virtuell) sollten jetzt installiert sein:

Windows 7 (64 Bit)  
Office 2010 mit Business Contact Manager 2010 (64 Bit) Mit der Installation des Business Contact Manger 2010 wird auch eine 32Bit Variante des SQL Server 2008 installiert
die 32 Bit Variante (x86) des SQL Server 2008 Standard Edition Installieren Sie den SQL Server 2008 Standard Edition, in dem Sie die vorhandene “freie” SQL Server 2008 Express Edition auf die Vollversion anheben!
Business Contact Manager Datenbanktool für Outlook 2010  

Wie oben beschrieben stand ein SQL Backup der Datenbank zur Verfügung (mit geändertem Rechnername. Die nachfolgenden Schritte beschreiben das weitere Vorgehen.

Haben Sie nur die Datenbankdateien .mdf und .ldf dann überspringen sie die Wiederherstellung und machen weiter mit Anfügen einer Datenbank


Wiederherstellung

Wiederherstellung einer Datenbank auf dem SQL Server 2008 (Standard Edition) bei Vorhandensein einer Sicherung aus dem SQL Server (.bak)

Erzeugen einer neuen (leeren) Datenbank.

SQL Server 2008: Erzeuger einer "leeren" Datenbank

Wiederherstellen eines 2007 Backups

Rücksicherung einer Datenbank im SQL Server 2008

Auswählen des Backup-Mediums (vom Medium)

Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008

Hinzufügen der Backup-Datei

Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008

Es handelt sich hier um eine SQL Server Backup

Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008

und hinzufügen

Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008

den Haken beim Wiederherstellen nicht vergessen

Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008

und dann auf Optionen wechseln, dort ist der Haken bei “Vorhandene Datenbank überschreiben” zu setzen

Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008

Mit dem anschließendem “OK” wird die Datenbank wiederhergestellt.

erfolgreiches Wiederherstellen einer Datenbank im SQL Server 2008


Alternative: Anfügen einer Datenbank (Vorhandensein von .mdf und .ldf Dateien)

Kopieren Sie die vorhandenen .mdf und .ldf an den Standardort für die Datenbankdateien im SLQ Server C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\MSSQL10.MSSMLBIZ\MSSQL\DATA

Starten Sie das SQL Server Management Studio des SQL Servers und wechseln Sie auf Datenbanken

Anfügen einer Datenbank im SQL Server 2008

Fügen Sie die Datenbank dem SQL Server hinzu (Attach)


Vergrößern der Datenbank

Die Eigenschaften der Datenbank zeigen uns die Größe an: 2352 MB

Eigenschaften der Datenbank im SQL Server 2008

während der nachstehend beschriebenen Migration kann es zu TimeOut-Fehlern kommen. Immer dann, wenn der SQL Server die Datenbank dynamisch vergrößern will, also an das Betriebssystem den Befehl zum vergrößern des Files übergibt, muss der SQL Server warten. Das wiederum mag das Konvertierungsprogramm nicht und bricht mit einer Fehlermeldung ab.

Abhilfe: Vergrößern Sie die Datenbank. Tragen Sie dazu in den Eigenschaften der Datenbank unter Dateien einen größeren Wert ein.

Vergrößern einer Datenbank im SQL Server 2008

Migration der Datenbank

jetzt starten wir das “Business Contact Manager-Datenbanktool für Outlook 2010” welches Microsoft hier zur Verfügung stellt.

wir wählen migrieren

Migration einer BMC 2007 Datenbank auf BMC 2010

Die Datenbankinstanz ist der Name des SQL Servers und kann übernommen werden.

Auswahl der  SQL Server Instanz des BCM 2010

als nächstes sollte die soeben wiederhergestellte Datenbank erscheinen bzw. ausgewählt werden.

Auswahl der Datenbank

Das Programm erstellt eine Sicherheitskopie

Migration BMC 2007 auf 2010: erster Schritt Datensicherung

jetzt wird die Datenbank konvertiert (2007 auf 2010). Das Datenbanktool läuft bedauerlicherweise auch noch in einen Time-Out, wenn die Datenbank nicht schon vorher auf eine akzeptable Größe gebracht wurde. Und der SQL Server nimmt sich den gesamten Hauptspeicher, der ihm zugewiesen wurde.

Migration BMC 2007 auf 2010: zweiter Schritt Migration der Datenbank

Im SQL Server Management Studio sieht unsere Datenbank jetzt wie folgt aus:

Eigenschaften der BMC Datenbank nach der Migration

zu beachten ist die Größe, die jetzt durch Task, Verkleinern, Datenbank auf eine vernünftige Größe reduziert wird. (wir müssen die Datenbank unter das Limit des SQL Server 2008 Express Edition (4 GB) bringen. Denn das ist ja das Limit der Datenbank auf unserem Zielsystem:

Verkleinern der BCM Datenbank auf Größe unter 4 GB

Verkleinern der BCM Datenbank auf Größe unter 4 GB

Sollten Sie Probleme bei der Verkleinerung haben (TimeOut) beenden Sie den SQL Server in den Diensten und starten in anschließen neu. Das Ergebnis nach der Verkleinerung:

Die BCM Datenbank nach der Verkleinerungsprozess

Die Datenbank wurde damit auf das 2010er Format des Zielsystems gebracht. Jetzt müssen die mdf und ldf Dateien noch auf das Zielsystem gebracht werden.

Wichtig: Sollte die Datenbankgröße größer 4 GB sein (mdf) so müssen weitere Schritte unternommen werden, diese zu verkleinern. Das Zielsystem ist ja ein SQL Server 2008 Express-Edition, dessen Limit pro Datenbank bei 4GB liegt.

Wenn alle Schritte zum Verkleinern der Datenbank versagen, ihre Datenbank immer noch größer 4 GB ist, dann müssen Sie in den sauren Apfel einer nicht mehr kostenfreien Lizenz eines SQL Server 2008 Standard Lizenz zurückgreifen. Derzeit wird der SQL Server 2008 R2 verkauft, in Kürze SQL Server 2012. Sie müssen jedoch auf die Version SQL Server 2008 “downgraden”

Trennen (Detach) Sie die Datenbank im SQL Server, damit Sie die .ldf und .mdf Dateien auf das Zielsystem kopieren können.

Trennen einer Datenbank vom SQL Server 2008

 


Zielsystem

Mit der Installation des Business Contact Managers 2010 wird wie schon erwähnt, der lizenzfreie SQL Server 2008 Express Edition installiert. Nicht installiert werden Verwaltungstools. Microsoft bietet diese jedoch hier an.

 

Auf dem Zielsystem sollten jetzt installiert sein:

Windows 7 (64 Bit)  
Office 2010 mit Business Contact Manager 2010 (64 Bit) Mit der Installation des Business Contact Manger 2010 wird auch eine 32Bit Variante des SQL Server 2008 installiert
die 32 Bit Variante (x86) des SQL Server Verwaltungstools mit dem Namen Microsoft SQL Server 2008 Management Studio Express Die Installation ist etwas tricky. Es muss unter Umständen einmal neu gebootet werden!
Business Contact Manager Datenbanktool für Outlook 2010  

 

Die konvertierten mdf und ldf Dateien werden auf dem Zielrechner ins Standardverzeichnis der SQL Instanz kopiert:

C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\MSSQL10.MSSMLBIZ\MSSQL\DATA

Kopieren der mdf und ldf Dateien ins Zielsystem

 

Dann  starten wir das SQL Server Management Studio mit Admin-Rechten! Rechter Mausklick auf SQL Server Management Studio –> Als Administrator Ausführen.

Starten des SQL Server Management Studios als Administrator

Verbinden Sie sich mit dem Datenbankmodul. Erweitern Sie Datenbanken.

Anzeige der Datenbanken

Klicken Sie mit rechter Maustaste auf Datenbanken und anschließend auf Anfügen (Attach)

Anfügen (Attach) der konvertierten DBMC Datenbank

Auswahl der Dateien zum Anfügen der Datenbank

Im “Datenbank hinzufügen Wizzard” klicken Sie auf Hinzufügen.

Auswahl der Dateien zum Anfügen der Datenbank

Wählen Sie die mdf-Datei MSBMC aus und bestätigen Sie mit OK.

Auswahl der Dateien zum Anfügen der Datenbank

Die Daten werden jetzt angezeigt. Ein weiterer Klick auf OK und die Datenbank ist angefügt und damit dem SQL Server bekannt.

Starten Sie jetzt das Business Contact Manager-Datenbanktool für Outlook 2010 und wählen “Eine Datenbank freigeben”

Rechtezuweisung im BCM Datenbank-Tool

Klicken Sie auf “Nächste”

Es muss die richtige SQL Server Instanz ausgewählt werden. Wenn Sie keine weiteren Instanzen mit anderen Programmen auf Ihrem PC haben, wird die Instanz automatisch angezeigt.

Auswahl der Instanz

Klicken Sie auf “Nächste”

Wählen Sie die konvertierte Datenbank “MSBMC” aus

Auswahl der Datenbank für die Rechtezuweisung im BCM Datenbank-Tool

Klicken Sie auf “Nächste”. Wählen Sie anschließend den Benutzer aus

Auswahl der Benutzer für die Rechtezuweisung im BCM Datenbank-Tool

Klicken Sie auf “Nächste”
Jetzt werden die ausgewählten Benutzer angezeigt, die Zugriff auf die Datenbank haben.

Anzeige der Benutzer für die Rechtezuweisung im BCM Datenbank-Tool

Klicken Sie auf “Nächste”

Abschließend wird angezeigt, dass die Rechte richtig zugewiesen wurden.

Abschluss der Rechtezuweisung der BCM Datenbank

Klicken Sie “Nächste” und Schließen Sie das Datenbanktool.

Zu guter Letzt muss nun Outlook 2010 und dem integrierten Business Contact Manger die “konvertierte” und mit den richtigen Zugriffsrechten versehene Datenbank zugewiesen werden. Starten Sie Outlook und wechseln Sie in den Backstage Bereich.

Aktivieren der BCM Datenbank in Outlook 2010

Auf diesem System war der Business Contact Manager “deaktiviert”. Klicken Sie auf “aktivieren”. Wenn die falsche Datenbank oder die Beispiel-Datenbank ausgewählt wurde, wechseln Sie erneut in den Backstage-Bereich…

Aktivieren der BCM Datenbank in Outlook 2010

und klicken Sie auf “Datenbanken verwalten”

Aktivieren der BCM Datenbank in Outlook 2010

Wählen Sie “Eine Datenbank erstellen oder auswählen”

Auswahl der BCM Datenbank in Outlook 2010

Klicken Sie auf “mit einer lokalen Datenbank verbinden”

Auswahl der BCM Datenbank in Outlook 2010

Wählen Sie die Datenbank “MSBMC” aus und klicken Sie auf “Verbinden”
Danach stehen Ihnen die Daten im Business Contact Manager zur Verfügung.


Zusammenfassung:

Die Microsoft-Programmierer haben bei der Konvertierung der Datenbank (Anhebung von 2007 auf 2010) leider nicht bedacht, das beim Inline Update der BMC Datenbank diese das kritische Limit von 4 GB überschreiten kann. Besser wäre gewesen, eine neue Datenbank zu erzeugen und Daten der alten 2007 Datenbank in die neue Struktur 2010 zu überführen.

einziges Manko der obigen Beschreibung. Ich benötige zumindest einen (nicht mehr kostenfreien) SQL Server 2008 (keine höhere Version!!) in der Standard Version.

Sollte Ihnen dieser nicht zur Verfügung stehen, können Sie uns gerne kontaktieren, wir erledigen dies als Dienstleistung für Sie.

Office 365: offizieller Starttermin am 28.06.2011


Office365

der offizielle Starttermin für Office 365 ist der 28. Juni 2011. Was aber bedeutet dieser Termin (bezeichnet als GA für generell avaliability) für Kunden und Microsoft Partner?

BPOS kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gekauft werden. Für alle, die einen Beta-Account für Office 365 besitzen, werden am dem 28.6.2011 in eine 30 Tage Testphase überführt werden. Nach dem Ablauf dieser Frist können diese sich dann für eines der Office 365 Abo’s entscheiden.

Kunden, die bereits auf Microsoft Online Services (also BPOS, Exchange Online, SharePoint Online, Live  Meeting oder Office Communications) setzen, haben schon ein Email von Microsoft erhalten, welches die Vorgehensweise für eine Migration nach Office 365 beschreibt.

Ab dem 28.6.2011 haben diese Kunden dann 12 Monate Zeit für die Umstellung. Microsoft wird einen Termin vorschlagen, den Sie jedoch beeinflussen können. Eine Umstellung wird immer an einem Wochenende vorgenommen und Server-seitig komplett von Microsoft durchgeführt.

Office 365 | von BPOS zu Office 365–Übergangscenter

28. Mai 2011 2 Kommentare

Office365

Microsoft hat ein Übergangscenter etabliert, welches Informationen und Ressourcen , Links und Videos für BPOS Kunden enthält, wie ein Übergang nach Office 365 zu vollziehen ist.

Dabei werden auch die häufigsten Fragen und Antworten aufgelistet:

  • Was ist Office 365?
  • Wann wird Office 365 für Kunden verfügbar sein?
  • Welche Dienste und Tools enthält Office 365?
  • Ist Office 365 immer noch BPOS?
  • Ich verwende BPOS zur Zeit nicht. Sollte ich auf Office 365 warten?
  • Kann ich den Zeitpunkt des Übergangs zu Office frei wählen?
  • Welche Schritte muss ich beim Übergang zu Office 365 ausführen?
  • Hier direkt ein paar Download-Links:

    Handbuch für den Übergang

    Einführung.

    Wichtige Produktkonzepte.

    Prüfliste für die Planung.

    Überblick über den Übergang von BPOS zu Office 365.

    Aufgaben und Zuständigkeiten beim Übergang.

    Wichtigste Änderungen.

    Überblick über Verfügbarkeit und Zeitplan.

    Überblick über die Kommunikation in Bezug auf den Übergang.

    Übergangstermin festsetzen.

    Preisstruktur, Lizenzierung und Angebote.

    Wechseln zu einem anderen Angebot

    So können Bestandskunden Office 365 testen.

    Systemanforderungen.

    Neue Kennwortanforderungen.

    Übergang von Live Meeting zu Lync Online.

    Informationen zum Übergang für Kunden.

    Überblick über die Phasen des Übergangs.

    Informationen zum Übergang für Administratoren.

    Informationen zum Übergang für Endbenutzer

    Wichtige Geschäftsentscheidungen und -aktionen in Zusammenhang mit dem Übergang.

    Kundensupport für den Übergang.

    Technischer Support von Microsoft Online Services.

    Partner

    Ressourcen.

    Anhänge

    Systemanforderungen  
    vollständiger Fragen und Antwort Katalog

    Die wichtigsten Fragen zu Microsoft Office 365 für Bestandskunden.

    Fragen zu neuen Systemanforderungen.

    Zusätzliche Fragen zu Verfügbarkeit und Zeitplan von Office 365.

    Ausprobieren von Office 365.

    Rechnungslegung, Preisgestaltung und Lizenzierung

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