Archiv
Windows Server 2012 | DC Update
Vor kurzem stand ich vor der Herausforderung, eine bestehende Windows Server 2008 R2 Domäne mit 2 DC’s auf Windows Server 2012 upzugraden. Normalerweise steht einem Implace-Upgrade laut Technet nichts im Wege, aber natürlich wollte ich mich von dem alten “Müll” befreien.
im nächsten Schritt wurden dann vom vorhandenen aktivem DHCP ein Backup erstellt, dieses im neuen Server importiert und dann dort aktiviert und beim alten Server deaktiviert.
Der nächste Schritt war DCPROMO auf dem bestehenden Windows Server 2008 R2 DC1. Leider schlug DCPROMO fehl, weil sich im AD noch alter Müll (seit dem Jahr 2000!) angesammelt hatte. Nun bin ich im AD nicht zu Hause, aber nach einigen Recherchen im Internet habe ich dann doch die Lösung gefunden und dann mit ADSI “manuell” korrigiert.
| Erneuer Aufruf und dann waren es nur mehr 2 DC’s.
Dann wurden die Replikate im DFS aufgelöst, und anschließend konnte der Server mit neuer Software bestückt werden. |
Die Recherche im Internet gab leider nichts her. Also mal wieder von vorne. Identifizierung auf den Intel Seiten nach dem neusten BIOS, Memory-Stick mit MS-DOS bootbar erstellt, das von den Intel Seiten heruntergeladene BISO draufgespielt, Server-Schrank geöffnet, Server geöffnet, BIOS identifiziert, umgestellt und dann mit dem Stick gebootet. BIOS des Servers upgedatet., wieder zurückgewechselt und dann neu gebootet.
Dies ist die Kurzversion von doch einigen Schritten, die etwas länger dauern. Danach das RAID-System aufgelöst und ein neues Array erzeugt. Erneut mit der DVD gebootet, und siehe da, Windows Server 2012 ließ sich auf dem neuen Festplatten (Raid 1) installieren.
So nebenbei, es gab natürlich ein kleines Problem: Exchange Server 2010 (die Mailboxrolle) hatte ein Problem: SACL… aber das ist ein anderer Beitrag
System Center 2012 Data Protection Manager | Migration
Seit dem 1.4.2012 für MSDN User und für Microsoft Partner und VL-Kunden verfügbar. Der System Center 2012 Data Protection Manager (SCDPM).
Einen Überblick über den SCDPM 2012 erfahren Sie hier.
Hier erfahren sie die letzten Änderungen.
Generelle Neuheiten sind hier beschrieben.
Die neue Administrator Konsole wird ausführlich hier beschrieben.
Was wie gesichert wird, das schreibt der SCDPM in eine Instanz des SQL Servers. Nicht die Sicherungsdaten, die liegen für eine kurzfristige Sicherung auf Festplatte, für die langfristige Sicherung auf Band. Diese Instanz dieser Datenbank kann lokal oder aber Remote liegen. Wenn Sie einen Remote SQL Server verwenden, hat dies den Vorteil, das in Falle eines Ausfall des DPM Servers bei einer Neuinstallation wieder auf die vorhandene SQL Daten zurück-gegriffen werden kann. Sollten Sie den SQL Server lokal auf dem DPM Server installieren, sollten Sie die Datenbank dazu in regelmäßigen Abständen sichern. Auf keinen Fall aber mit dem SCDPM Server.
Die hier beschriebene Migration beschreibt den Weg:
| SCDPM 2010 Remote SQL Server 2008 R2 |
SCDPM 2012 Remote SQL Server 2008 R2 |
In TechNet-Artikeln wird eigentlich exakt beschrieben, wie bei einem Update von der Vorgänger-Version vorzugehen ist. Zusammengefasst sind dabei mehrere Dinge zu beachten:
- Bei der integrierte Firewall müssen bestimmte Ports geöffnet sein. Und das nicht nur auf der Maschine, auf dem der SCDPM später ausgeführt ist, auch auf dem Remote-Server, auf dem der SQL Server installiert ist. Sind nicht alle relevanten Ports freigeschaltet, kommt es bei der Installation zu Fehlermeldungen, die schlichtweg falsch sind . (Siehe weiter unten)
- Die Datenbank auf dem SQL Server wird verändert. Sollte etwas schiefgehen, ist es absolut notwendig, ein Backup der SCDPM 2010 Datenbank zu erstellen !
- Bevor wir das Update anstoßen muss zuvor das DataProtecionManger Update installiert werden!
- Die “alten” DPM2010 Agenten müssen auf die “neue” Version des Agenten upgedatet werden. (Dies ist jedoch aus der Administrator-Konsole per Klick möglich)
Je nachdem, wie viele Server in den verschiedensten Konfigurationsmöglichkeiten gesichert werden, dauert dies eine Weile.
Haben Sie im DMP2010 eine E-Mail-Benachrichtigung eingetragen, geht diese leider verloren und muss neu eingetragen werden
Fazit:
Wenn die richtigem Ports beim Remote Server des SQL Server 2008 R2 geöffnet sind, dann ist die Migration von System Center Data Protection Manager der Version 2010 auf die Version 2012 eine einfache Angelegenheit.
An den Installations-Assistenten wurde Verbesserungen eingebracht. Aber so gut wie beim System Center Unfied Installer, der sich Eingaben merkt, sind sie (noch) nicht. Positiv zu vermerken sind das problemlose Updaten der SCDPM-Agenten und das Arbeiten mit der neuen, bei allen System-Center 2012 Produkten vorhandene, Oberfläche. Der Administrator benötigt so gut wie keine Einarbeitungszeit, wenn er das Vorgängerprodukt kennt.
Nach der Migration können Sie sich dann in Ruhe mit den Neuerungen des System Center 2012 Data Protection Managers beschäftigen
Business Contact Manager | Migration 2007 zu 2010
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Datenbank des Business Contact Managers von der Version 2007 auf die Version 2010 zu migrieren.
die interne Migration ist die einfachste. Wenn aber am Ende der Migration die Fehlermeldung
oder
auftritt, dann ist guter Rat teuer. Die Probleme sind vielfältig. Bei meinem Kunden war folgende Voraussetzung:
Leider stieg der Export innerhalb des XP Clients im BMC 2007 aus, es konnte kein Export durchgeführt werden. Ich habe dann die mdf und ldf Files des SQL Servers herauskopiert.
Der erste Fehler ist gemein. Der Kunde hat natürlich den neuen Windows 7 Rechner mit neuem Namen versehen. Und in der Tabelle OrgTable der Datenbank ist der Rechnername unter dem Feld “SharedServer” eingetragen. Der muss für das Zielsystem angepasst werden. Dies habe ich unter einem eigenständigen SQL Server 2008 durchgeführt. Danach wurde ein Backup der Datenbank erzeugt.
Die obigen 2. Meldung hätte nicht passieren dürfen, weil ich das Attachen der mdf und ldf Daten mit einem SQL Server 2008 R2 durchgeführt haben und die Datenbank dann für den BCM 2010 (SQL Server 2008) nicht mehr geeignet ist.
Datenbank Migration BMC 2007 zu 2010
Ein erster Ansatz mit verschiedenen Möglichkeiten und Methoden ist hier zu finden. Aber egal, welche Mittel wir wählen, wenn die Datenbank groß ist, kann es bei der Migration zu weiteren Fehler kommen, und man muss dann die Logfiles untersuchen, warum die Migration fehlgeschlagen ist. Leider ist Microsoft hier einen Denk- und damit Programmierfehler unterlaufen. Aus Sicherheitsgründen, wenn was schieflaufen sollte, wird ein Backup der Datenbank erstellt. Danach werden die bestehenden ca. 70 Tabellen und auch 70 Ansichten programmatisch erweitert und in das BMC Datenbankformat 2010 gebracht. Der Nachteil dieser Konvertierung an einer Datenbank: die Datenbank wird während dieser Aktion um ein vielfaches ihrer ursprünglichen Größe erweitert.
Und leider haben die Programmierer nicht daran gedacht, dass der Business Contact Manager mit dem frei verfügbaren, aber limitierten SQL Server 2008 Express Edition ausgeliefert wird. Die hat aber von Haus aus ein Limit von 4 GB pro Datenbank. Und bei der Konvertierung kann dieses Limit überschritten werden. Die Konvertierung bricht dann mit einem nicht aussagekräftigem Fehler ab. Der “normale” Anwender kann dann nichts tun. In den Logfiles des SQL Servers finden sich dann folgende Fehler:
spid53,Unbekannt,CREATE DATABASE or ALTER DATABASE failed because the resulting cumulative database size would exceed your licensed limit of 4096 MB per Datenbank.,,,,
Lösung für den Kunden
Ich habe mich beim Testen auf einem virtuellen Client dazu entschlossen, den SQL Server 2008 Express Edition auf den SQL Server 2008 Standard Edition anzuheben, um dieses Limit, zumindest für die Migration zu umgehen. Dies wurde realisiert mittels eines virtuellen Clients (Windows 7 64 Bit, Office 010 64 Bit, BMC 2010) mit 4 GB RAM. Dies bedeutet, sie benötigen jemanden, der einen SQL Server 2008 Standard Edition besitzt!!
Auf dem Übergangssystem (auch virtuell) sollten jetzt installiert sein:
| Windows 7 (64 Bit) | |
| Office 2010 mit Business Contact Manager 2010 (64 Bit) | Mit der Installation des Business Contact Manger 2010 wird auch eine 32Bit Variante des SQL Server 2008 installiert |
| die 32 Bit Variante (x86) des SQL Server 2008 Standard Edition | Installieren Sie den SQL Server 2008 Standard Edition, in dem Sie die vorhandene “freie” SQL Server 2008 Express Edition auf die Vollversion anheben! |
| Business Contact Manager Datenbanktool für Outlook 2010 |
Wie oben beschrieben stand ein SQL Backup der Datenbank zur Verfügung (mit geändertem Rechnername. Die nachfolgenden Schritte beschreiben das weitere Vorgehen.
Haben Sie nur die Datenbankdateien .mdf und .ldf dann überspringen sie die Wiederherstellung und machen weiter mit Anfügen einer Datenbank
Wiederherstellung
Wiederherstellung einer Datenbank auf dem SQL Server 2008 (Standard Edition) bei Vorhandensein einer Sicherung aus dem SQL Server (.bak)
Erzeugen einer neuen (leeren) Datenbank.
Wiederherstellen eines 2007 Backups
Auswählen des Backup-Mediums (vom Medium)
Hinzufügen der Backup-Datei
Es handelt sich hier um eine SQL Server Backup
und hinzufügen
den Haken beim Wiederherstellen nicht vergessen
und dann auf Optionen wechseln, dort ist der Haken bei “Vorhandene Datenbank überschreiben” zu setzen
Mit dem anschließendem “OK” wird die Datenbank wiederhergestellt.
Alternative: Anfügen einer Datenbank (Vorhandensein von .mdf und .ldf Dateien)
Kopieren Sie die vorhandenen .mdf und .ldf an den Standardort für die Datenbankdateien im SLQ Server C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\MSSQL10.MSSMLBIZ\MSSQL\DATA
Starten Sie das SQL Server Management Studio des SQL Servers und wechseln Sie auf Datenbanken
Fügen Sie die Datenbank dem SQL Server hinzu (Attach)
Vergrößern der Datenbank
Die Eigenschaften der Datenbank zeigen uns die Größe an: 2352 MB
während der nachstehend beschriebenen Migration kann es zu TimeOut-Fehlern kommen. Immer dann, wenn der SQL Server die Datenbank dynamisch vergrößern will, also an das Betriebssystem den Befehl zum vergrößern des Files übergibt, muss der SQL Server warten. Das wiederum mag das Konvertierungsprogramm nicht und bricht mit einer Fehlermeldung ab.
Abhilfe: Vergrößern Sie die Datenbank. Tragen Sie dazu in den Eigenschaften der Datenbank unter Dateien einen größeren Wert ein.
Migration der Datenbank
jetzt starten wir das “Business Contact Manager-Datenbanktool für Outlook 2010” welches Microsoft hier zur Verfügung stellt.
wir wählen migrieren
Die Datenbankinstanz ist der Name des SQL Servers und kann übernommen werden.
als nächstes sollte die soeben wiederhergestellte Datenbank erscheinen bzw. ausgewählt werden.
Das Programm erstellt eine Sicherheitskopie
jetzt wird die Datenbank konvertiert (2007 auf 2010). Das Datenbanktool läuft bedauerlicherweise auch noch in einen Time-Out, wenn die Datenbank nicht schon vorher auf eine akzeptable Größe gebracht wurde. Und der SQL Server nimmt sich den gesamten Hauptspeicher, der ihm zugewiesen wurde.
Im SQL Server Management Studio sieht unsere Datenbank jetzt wie folgt aus:
zu beachten ist die Größe, die jetzt durch Task, Verkleinern, Datenbank auf eine vernünftige Größe reduziert wird. (wir müssen die Datenbank unter das Limit des SQL Server 2008 Express Edition (4 GB) bringen. Denn das ist ja das Limit der Datenbank auf unserem Zielsystem:
Sollten Sie Probleme bei der Verkleinerung haben (TimeOut) beenden Sie den SQL Server in den Diensten und starten in anschließen neu. Das Ergebnis nach der Verkleinerung:
Die Datenbank wurde damit auf das 2010er Format des Zielsystems gebracht. Jetzt müssen die mdf und ldf Dateien noch auf das Zielsystem gebracht werden.
Wichtig: Sollte die Datenbankgröße größer 4 GB sein (mdf) so müssen weitere Schritte unternommen werden, diese zu verkleinern. Das Zielsystem ist ja ein SQL Server 2008 Express-Edition, dessen Limit pro Datenbank bei 4GB liegt.
Wenn alle Schritte zum Verkleinern der Datenbank versagen, ihre Datenbank immer noch größer 4 GB ist, dann müssen Sie in den sauren Apfel einer nicht mehr kostenfreien Lizenz eines SQL Server 2008 Standard Lizenz zurückgreifen. Derzeit wird der SQL Server 2008 R2 verkauft, in Kürze SQL Server 2012. Sie müssen jedoch auf die Version SQL Server 2008 “downgraden”
Trennen (Detach) Sie die Datenbank im SQL Server, damit Sie die .ldf und .mdf Dateien auf das Zielsystem kopieren können.
Zielsystem
Mit der Installation des Business Contact Managers 2010 wird wie schon erwähnt, der lizenzfreie SQL Server 2008 Express Edition installiert. Nicht installiert werden Verwaltungstools. Microsoft bietet diese jedoch hier an.
Auf dem Zielsystem sollten jetzt installiert sein:
| Windows 7 (64 Bit) | |
| Office 2010 mit Business Contact Manager 2010 (64 Bit) | Mit der Installation des Business Contact Manger 2010 wird auch eine 32Bit Variante des SQL Server 2008 installiert |
| die 32 Bit Variante (x86) des SQL Server Verwaltungstools mit dem Namen Microsoft SQL Server 2008 Management Studio Express | Die Installation ist etwas tricky. Es muss unter Umständen einmal neu gebootet werden! |
| Business Contact Manager Datenbanktool für Outlook 2010 |
Die konvertierten mdf und ldf Dateien werden auf dem Zielrechner ins Standardverzeichnis der SQL Instanz kopiert:
C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\MSSQL10.MSSMLBIZ\MSSQL\DATA
Dann starten wir das SQL Server Management Studio mit Admin-Rechten! Rechter Mausklick auf SQL Server Management Studio –> Als Administrator Ausführen.
Verbinden Sie sich mit dem Datenbankmodul. Erweitern Sie Datenbanken.
Klicken Sie mit rechter Maustaste auf Datenbanken und anschließend auf Anfügen (Attach)
Im “Datenbank hinzufügen Wizzard” klicken Sie auf Hinzufügen.
Wählen Sie die mdf-Datei MSBMC aus und bestätigen Sie mit OK.
Die Daten werden jetzt angezeigt. Ein weiterer Klick auf OK und die Datenbank ist angefügt und damit dem SQL Server bekannt.
Starten Sie jetzt das Business Contact Manager-Datenbanktool für Outlook 2010 und wählen “Eine Datenbank freigeben”
Klicken Sie auf “Nächste”
Es muss die richtige SQL Server Instanz ausgewählt werden. Wenn Sie keine weiteren Instanzen mit anderen Programmen auf Ihrem PC haben, wird die Instanz automatisch angezeigt.
Klicken Sie auf “Nächste”
Wählen Sie die konvertierte Datenbank “MSBMC” aus
Klicken Sie auf “Nächste”. Wählen Sie anschließend den Benutzer aus
Klicken Sie auf “Nächste”
Jetzt werden die ausgewählten Benutzer angezeigt, die Zugriff auf die Datenbank haben.
Klicken Sie auf “Nächste”
Abschließend wird angezeigt, dass die Rechte richtig zugewiesen wurden.
Klicken Sie “Nächste” und Schließen Sie das Datenbanktool.
Zu guter Letzt muss nun Outlook 2010 und dem integrierten Business Contact Manger die “konvertierte” und mit den richtigen Zugriffsrechten versehene Datenbank zugewiesen werden. Starten Sie Outlook und wechseln Sie in den Backstage Bereich.
Auf diesem System war der Business Contact Manager “deaktiviert”. Klicken Sie auf “aktivieren”. Wenn die falsche Datenbank oder die Beispiel-Datenbank ausgewählt wurde, wechseln Sie erneut in den Backstage-Bereich…
und klicken Sie auf “Datenbanken verwalten”
Wählen Sie “Eine Datenbank erstellen oder auswählen”
Klicken Sie auf “mit einer lokalen Datenbank verbinden”
Wählen Sie die Datenbank “MSBMC” aus und klicken Sie auf “Verbinden”
Danach stehen Ihnen die Daten im Business Contact Manager zur Verfügung.
Zusammenfassung:
Die Microsoft-Programmierer haben bei der Konvertierung der Datenbank (Anhebung von 2007 auf 2010) leider nicht bedacht, das beim Inline Update der BMC Datenbank diese das kritische Limit von 4 GB überschreiten kann. Besser wäre gewesen, eine neue Datenbank zu erzeugen und Daten der alten 2007 Datenbank in die neue Struktur 2010 zu überführen.
einziges Manko der obigen Beschreibung. Ich benötige zumindest einen (nicht mehr kostenfreien) SQL Server 2008 (keine höhere Version!!) in der Standard Version.
Sollte Ihnen dieser nicht zur Verfügung stehen, können Sie uns gerne kontaktieren, wir erledigen dies als Dienstleistung für Sie.
Office 365: offizieller Starttermin am 28.06.2011
der offizielle Starttermin für Office 365 ist der 28. Juni 2011. Was aber bedeutet dieser Termin (bezeichnet als GA für generell avaliability) für Kunden und Microsoft Partner?
BPOS kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gekauft werden. Für alle, die einen Beta-Account für Office 365 besitzen, werden am dem 28.6.2011 in eine 30 Tage Testphase überführt werden. Nach dem Ablauf dieser Frist können diese sich dann für eines der Office 365 Abo’s entscheiden.
Kunden, die bereits auf Microsoft Online Services (also BPOS, Exchange Online, SharePoint Online, Live Meeting oder Office Communications) setzen, haben schon ein Email von Microsoft erhalten, welches die Vorgehensweise für eine Migration nach Office 365 beschreibt.
Ab dem 28.6.2011 haben diese Kunden dann 12 Monate Zeit für die Umstellung. Microsoft wird einen Termin vorschlagen, den Sie jedoch beeinflussen können. Eine Umstellung wird immer an einem Wochenende vorgenommen und Server-seitig komplett von Microsoft durchgeführt.
Office 365 | von BPOS zu Office 365–Übergangscenter
Microsoft hat ein Übergangscenter etabliert, welches Informationen und Ressourcen , Links und Videos für BPOS Kunden enthält, wie ein Übergang nach Office 365 zu vollziehen ist.
Dabei werden auch die häufigsten Fragen und Antworten aufgelistet:
- Was ist Office 365?
- Wann wird Office 365 für Kunden verfügbar sein?
- Welche Dienste und Tools enthält Office 365?
- Ist Office 365 immer noch BPOS?
- Ich verwende BPOS zur Zeit nicht. Sollte ich auf Office 365 warten?
- Kann ich den Zeitpunkt des Übergangs zu Office frei wählen?
- Welche Schritte muss ich beim Übergang zu Office 365 ausführen?
Hier direkt ein paar Download-Links:
| Handbuch für den Übergang |
Einführung. Wichtige Produktkonzepte. Prüfliste für die Planung. Überblick über den Übergang von BPOS zu Office 365. Aufgaben und Zuständigkeiten beim Übergang. Wichtigste Änderungen. Überblick über Verfügbarkeit und Zeitplan. Überblick über die Kommunikation in Bezug auf den Übergang. Übergangstermin festsetzen. Preisstruktur, Lizenzierung und Angebote. Wechseln zu einem anderen Angebot So können Bestandskunden Office 365 testen. Systemanforderungen. Neue Kennwortanforderungen. Übergang von Live Meeting zu Lync Online. Informationen zum Übergang für Kunden. Überblick über die Phasen des Übergangs. Informationen zum Übergang für Administratoren. Informationen zum Übergang für Endbenutzer Wichtige Geschäftsentscheidungen und -aktionen in Zusammenhang mit dem Übergang. Kundensupport für den Übergang. Technischer Support von Microsoft Online Services. Partner Ressourcen. Anhänge |
| Systemanforderungen | |
| vollständiger Fragen und Antwort Katalog |
Die wichtigsten Fragen zu Microsoft Office 365 für Bestandskunden. Fragen zu neuen Systemanforderungen. Zusätzliche Fragen zu Verfügbarkeit und Zeitplan von Office 365. Ausprobieren von Office 365. Rechnungslegung, Preisgestaltung und Lizenzierung |
