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Archiv für die Kategorie ‘Windows Server’

Windows Server 2012 | DC Update


Vor kurzem stand ich vor der Herausforderung, eine bestehende Windows Server 2008 R2 Domäne mit 2 DC’s auf Windows Server 2012 upzugraden. Normalerweise steht einem Implace-Upgrade laut Technet nichts im Wege, aber natürlich wollte ich mich von dem alten “Müll” befreien.

2 DC's auf Basis Windows Server 2008 R2 81x OnPremise, 1x virtuelll) Hier die bestehende Konfiguration:
1x Windows Server 2008 R2 (onPremise)
1x Windows Server 2008 R2 (virtuell)

installiert:
AD
DHCP
DNS
File & Print
DFS

neuer 3. DC hinzugefügt: Windows Server 2012 (virtuell)

DFS Replikation

Replikationsfolder 1: 
1047 Ordner, 34.443 Dateien, 25,8 GByte
Replikationsfolder 2:
8643 Ordner, 82.374 Dateien, 88,1 GByte

Als erstes habe ich einen 3. DC in der vorhandenen Hyper-V Umgebung installiert. Allerdings mit dem Betriebssystem Windows Server 2012.
Als Rollen und Features wurden installiert:
AD
DHCP
DNS
File & Storage Services

Der neue Server wurde der bestehenden Domäne hinzugefügt und mit allen Updates versorgt.

Dann wurde er als 3. DC zu den Domain-Controllern hinzugefügt.
Anschließend wurden alle FSMO Rollen auf den neuen Server verschoben.

Der Kunde nutzt intensiv DFS, ausschließlich wegen den Möglichkeiten der Links

Also wurden die 2 bestehenden Replikationsfolder um einen 3. Member (neuer DC) erweitert.

Anschließend war Warten angesagt, bis beide Replikationen komplett abgeschlossen waren.

im nächsten Schritt wurden dann vom vorhandenen aktivem DHCP ein Backup erstellt, dieses im neuen Server importiert und dann dort aktiviert und beim alten Server deaktiviert.

Der nächste Schritt war DCPROMO auf dem bestehenden Windows Server 2008 R2 DC1. Leider schlug DCPROMO fehl, weil sich im AD noch alter Müll (seit dem Jahr 2000!) angesammelt hatte. Nun bin ich im AD nicht zu Hause, aber nach einigen Recherchen im Internet habe ich dann doch die Lösung gefunden und dann mit ADSI “manuell” korrigiert.

2 DC's und ein Member Server Erneuer Aufruf und dann waren es nur mehr 2 DC’s.

Dann wurden die Replikate im DFS aufgelöst, und anschließend konnte der Server mit neuer Software bestückt werden.

    Festplatten-Konfiguration des Servers

Die interne Bestückung des Servers besteht aus einem INTEL-RAID System(Raid 1) mit 2 Festplatten für das Betriebssystem und einer Datenfestplatte (DFS)

Mit der DVD des Microsoft Betriebssystems Windows Server 2012 gebootet, KEY eingetragen, und dann auf den nächsten Fehler gestoßen, Windows Server 2012 mag diese Konfiguration des RAID-Systems nicht.

Die Recherche im Internet gab leider nichts her. Also mal wieder von vorne. Identifizierung auf den Intel Seiten nach dem neusten BIOS, Memory-Stick mit MS-DOS bootbar erstellt, das von den Intel Seiten heruntergeladene BISO draufgespielt, Server-Schrank geöffnet, Server geöffnet, BIOS identifiziert, umgestellt und dann mit dem Stick gebootet. BIOS des Servers upgedatet., wieder zurückgewechselt und dann neu gebootet.

Dies ist die Kurzversion von doch einigen Schritten, die etwas länger dauern. Danach das RAID-System aufgelöst und ein neues Array erzeugt. Erneut mit der DVD gebootet, und siehe da, Windows Server 2012 ließ sich auf dem neuen Festplatten (Raid 1) installieren.

2x Windows Server 2012 DC, 1x Windows Server 2008 R2 DC Auf dem OnPremise-System wurden dann folgende Rollen /Feature installiert:
AD
DHCP
DNS
File & Storage Services

und alles Updates eingespielt und danach der Server als 3. DC dem AD hinzugefügt.

Danach wurde das Backup des DHCP Servers wieder importiert und der DC1 als erstes System eingestellt.  (DHCP auf dem DC3 natürlich disabled)

der letzte Schritt war natürlich die Konfiguration von DFS und das Anstoßen der Replikate.

 

2 DC's, mit Windows Server 2012 So sieht jetzt die Konfiguration aus. 2 neue, nicht nur im AD aufgeräumte DC’s und ein voll funktionsfähigens DHCP, DNS und DFS-System auf Basis Windows Server 2012 .

Als nächstes kann ich mich an die Verbesserungen von Windows Server 2012 machen, aber das ist eine andere Geschichte

So nebenbei, es gab natürlich ein kleines Problem: Exchange Server 2010 (die Mailboxrolle) hatte ein Problem: SACL… aber das ist ein anderer Beitrag

Exchange Server 2010 | Best Practices for Virtualizing

16. Mai 2011 1 Kommentar

eine englischsprachiges, 38-seitiges Dokument steht im Downloadcenter bei Microsoft bereit. Der genaue Wortlaut:  Best Practices for Virtualizing Exchange Server 2010 with Windows Server® 2008 R2 Hyper‑V™

 

Hier die Inhaltsangabe:

  • Virtualized Exchange Server Best Practices
  • Server Deployment Best Practices
  • Capacity, Sizing, and Performance of Exchange Server on Hyper-V Best Practices
  • Best Practices for Maintaining High Availability of Exchange Server 2010 on Hyper-V
  • Running Exchange Alongside Other Workloads in a Virtual Environment
  • Audience
  • Background Information About Hyper-V
  • Server Core Installation Option
  • Virtualized Exchange Server Best Practices
  • Scale Up or Scale Out?
  • Hyper-V Root Sizing
  • Hyper V Guest Configuration
  • Guest Memory
  • Guest Storage
  • Determining Exchange Server Role Virtual Machine Locations
  • Deployment Recommendations
  • Server Deployment Best Practices
  • Mailbox Server Deployment
  • Edge Transport or Hub Transport Server Deployment
  • Client Access Server Deployment
  • Unified Messaging Server Deployment
  • Client Access Server/Hub Transport Multi-role Deployment
  • Exchange Hosting Mode
  • Storage Options When Using Hyper-V
  • Internal or External Storage
  • Direct-Attached Storage
  • iSCSI
  • Fibre Channel over Ethernet
  • For More Information
  • Virtualization Scenarios That Are Not Supported
  • Hyper-V Best Practices Analyzer
  • Improvements with Windows Server 2008 R2 Hyper-V
  • Dynamic Virtual Machine Storage
  • Enhanced Processor Support
  • Enhanced Networking Support
  • Live Migration
  • Dynamic Memory
  • Microsoft RemoteFX
  • Hyper V Failover Clustering
  • Capacity, Sizing, and Performance of Exchange on Hyper-V Best Practices
  • Hardware Considerations
  • Organization Requirements
  • Mailbox Storage Requirements
  • Mailbox Size Requirements
  • Mailbox Profile Requirements
  • Deleted Item Retention
  • Calendar Version Logging
  • Mailbox Server Capacity Planning
  • Calculate Mailbox Size on Disk
  • Calculate Database Storage Capacity Requirements
  • Calculate Transaction Log Storage Capacity Requirements
  • Review Total Storage Capacity Requirements
  • Estimate Mailbox CPU Requirements
  • Hub Transport Server Capacity Planning
  • Hub Transport Disk Requirements
  • Hub Transport Processor Cores
  • Client Access Server Capacity Planning
  • Client Access Server Processor Cores
  • Client Access and Hub Transport Server Combined Roles Capacity Planning
  • Unified Messaging Server Capacity Planning
  • Number of Concurrent Calls
  • Best Practices for Maintaining High Availability of Exchange Server 2010 on Hyper-V
  • Determine High Availability Strategy
  • Mailbox Servers
  • Hyper V Failover Clustering
  • Determine Placement of Exchange Server Roles
  • Hub Transport Servers
  • Determining How Many Available Megacycles a Server Can Support
  • Running Exchange Alongside Other Workloads in a Virtual Environment
  • Virtualizing Domain Controllers
  • Domain Controller Disk Space Requirements
  • Domain Controller Memory Requirements

Hier auch noch ein Link zu einem Blog eines Exchange Server 2010 Spezialisten, der zu diesem Thema auch auf der TechEd 2011 in Atlanta spricht.

System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta | Installation (VHD)

23. März 2011 1 Kommentar

am 22.3.2011hat Microsoft die Beta-Version des SCVMM 2012 Beta freigegeben. In der Erprobungsphase gibt es mehrere Möglichkeiten, den SCVMM 2012 zu installieren:

dazu natürlich die wichtigen BETA-Dokumente wie

  • VMM 2012 Beta documentation.docx (350 Seiten)
  • VMM 2012 Beta Known Issues.docx (19 Seiten)
  • VMM 2012 General Troubleshooting Guide.docx (47 Seiten)

ein Dokument fehlt, aber auf der Technet wurde bereits mehrere Seiten zur Verfügung gestellt:

  • Netzwerkeinstellungen konfigurieren (feste IP)
  • Maschinen-Namen vergeben
  • Zur Domäne hinzufügen
  • für dem VMM Administrator einen Domänen Account erstellen und
  • diesen der lokalen Administratorengruppe der virtuellen Maschine hinzufügen
  • Vor dem Einrichten des SCVMM 2012 mit diesen Account einloggen

     

      die fettgedruckten Punkte sind wichtig, sonst können sie die Konfiguration des SCVMM 2012 nicht einrichten.
      Ist die virtuelle Maschine in Ihrer Domäne, sollten (können) Sie auch noch die diversen Updates installieren, bei mir waren es einschließlich Windows Server Service Pack 1 insgesamt 20 verschiedenen Updates:

    Update Historie für SCVMM 2012 Beta (fertige VHD)

      Das Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 konnte installiert werden, aber andere Patche wurde nicht sofort installiert.

      Installieren Sie alle Patche und starten dann erst die Installation des SCVMM 2012 Beta durch ein Klick auf das Icon auf dem Desktop:

      License agreement für SCVMM 2012 Beta Produkt Registrierung SCVMM 2012 Beta
      SCVMM 2012 Beta Updates Datenbank Konfiguration SCVMM 2012 Beta
      Die VHD kommt mit bereits installiertem SQL Server 2008, SQL Server 2005 wir nicht unterstützt !
      Konfiguration Service Account  in SCVMM 2012 Beta
      hier genau brauchen Sie den Domain-Account, wie oben beschrieben
      Fehlermeldung bei der Istallation des SCVMM ohne den richtigen Domänen Account
      ohne diesen Account kommt es zu dieser Fehlermeldung
      image image
      image abgeschlossene Installation SCVMM2012 Beta
      image

      image

      image

      in der von Microsoft gelieferten VHD ist keine Rolle installiert, aber 2 Features:

      Bits
      .Net Framework 3.5.1.

      Soweit die Installation der VHD-Lösung des SCVMM 2012 Beta. Diese Beta hat eine Laufzeit von 180 Tagen.

  • Problem mit Windows 7 Service Pack 1– Update 2

    18. März 2011 1 Kommentar

    Das Windows Service Pack 1 für Windows 7 und  Windows Server 2008 RT2 kann Probleme bei der Installation bereiten. Muss es aber nicht. Hier und hier habe ich schon darüber gebloggt. Anwender berichteten mir vor allem um Probleme, wenn das Service Pack 1 mit WSUS ausgerollt wird. Ein Blick auf die WSUS Konsole zeigt, dass bei mir noch 3 Server mit jeweils 17 Updates  zu versorgen sind. Hierbei handelt es sich um 3 Groove Server 2010 , alles Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition, in einer virtuellen Umgebung (Hyper-V).

    WSUS Konsole

    Der nächste Screenshot zeigt die Updates, die Windows Update auf allen 3 VM’s installieren möchte:

    Updates (auch Windows SP1 für Windows Server 2008) via WSUS

    beim selektierten Eintrag handelt es sich um das SP1, verteilt über WSUS. Also starten wir einmal die Updates…. Zuerst werden die anderen Updates installiert, dann folgendes Ergebnis

    Server 1  Fehler 80070BC9

    zum Fehler 80070BC9 habe ich (auf die schnelle) nichts gefunden.
    Fehler 80070BC9, kein Erfolg nach dem Restart.
    Manuelle Installation gestartet

    Server 2,3 Fehler 800F0A08
    Fehler 800F0A08, hier habe ich einfach das Update nochmals angestoßen

    manuelle Installation des Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2:

    Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2 Restart-Rückfrage bei der Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2
    Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

    Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

    Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

    Nach dem Restart: Windows Service Pack 1 ist installiert

    bei den Server 2+3 dauerte es etwas länger, dort lief das über WSUS vermittelte Update nach einer manuellen Wiederholung ebenfalls durch. Nach kurzer Zeit folgen dann nochmals 3 Updates…Drei weitere Updates via WSUS nach erfolgreicher Installation SP1 auf Windows Server 2008 R2

    nach geraumer Zeit dann ein Blick auf die WSUS Konsole:

    WSUS: alle Server erfolgreich auf auf SP1 umgestellt.

    alle Service Packs auf auf allen Server installiert. Ich hoffe, bei Ihnen sieht es genau so aus. Wenn nicht, lassen Sie es mich via Kommentar wissen.

    Windows Server 2008 R2 SP1 | Dynamische Speicherzuweisung


    Mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 haben wir innerhalb der Hyper-V Rolle die Möglichkeit erhalten, einem Gast-OS dynamischen Speicher zuzuweisen. Hier sollte aber mit Bedacht vorgegangen werden, weil die Applikationen, die auf dem Gast OS laufen, diese Funktion nicht kennen. Bekannte Applikationen sind Exchange Server und SQL Server, welche den verfügbaren Speicher vereinnahmen, aber leider nicht mehr freigeben. Deshalb sind in den Eigenschaften hier bei Maximum RAM nicht der Default-Wert zu übernehmen, sondern Sie weisen hier einen ”vernünftigen” Grenzwert zu.

    Exchange Server SQL Server
    Memory Management Hyper-V Dynamic Memory Exchange Server Memory Management Hyper-V Dynamic Memory SQL Server
    Startup RAM: 3072 MB
    Maximum RAM: 5120 MB
    Memory Buffer: 20%
    Gewichtung: Höher
    Startup RAM: 2048 MB
    Maximum RAM: 5120 MB
    Memory Buffer: 30%
    Gewichtung: höher

    Dies sind keinesfalls Werte, die Sie übernehmen sollten. Dies sind Werte, die bezogen auf meinem Host zur Verfügung stehender Speicher und den Applikationen benötigter Speicher von mir festgelegt wurden. Beim Exchange Server handelt es sich um alle Rollen, bis auf den die Datenbanken. Auf diesem Server werden auch mittels Forefront Security für Exchange die E-Mails mehrfach auf Viren überprüft. Hier sei auch noch auf einen Blogeintrag verwiesen, der sogar sagt: Dynamic Memory und Exchange : Don’t. Auf dem SQL Server laufen ein paar Datenbanken (u.a. WSUS und SharePoint Server).  Da der SQL-Server hier auf Bedarf mehr Leistung bekommen soll, habe ich die Gewichtung höher (als normal ) eingestellt.

    So nach und nach holen sich dann die Applikationen Speicher und dann kann es beim Memory Status zur Warnmeldungen kommen:

    Übersicht Hyper-V Gast Systeme mit Memory Status

    Hier können Sie sehen, dass wir alle mögliche Statusmeldungen haben
    Beim Mail-Server ist die Grenze erreicht: 5120 MB +20% = 6144 MB (überschritten: Warnung). Beim SQL-Server ist die Grenze noch nicht erreicht: 5120 MB + 30% = 6166 (noch nicht erreichte Grenze, Anzeige-Warnung “Low”

    ein, leider nur in englischer Sprache zur Verfügung stehender “Hyper-V Dynamic Memory Configuration Guide” finden sie hier.
    Dort wird auch beschrieben, wie Sie die optimalen Werte per Performance Counter überwachen.

    Desweiteren hier die Voraussetzungen für Exchange Server 2010 SP1 und hier für den SQL Server

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