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Archive for the ‘Virtualisierung’ Category

Exchange Server 2010 | Best Practices for Virtualizing

16. Mai 2011 1 Kommentar

eine englischsprachiges, 38-seitiges Dokument steht im Downloadcenter bei Microsoft bereit. Der genaue Wortlaut:  Best Practices for Virtualizing Exchange Server 2010 with Windows Server® 2008 R2 Hyper‑V™

 

Hier die Inhaltsangabe:

  • Virtualized Exchange Server Best Practices
  • Server Deployment Best Practices
  • Capacity, Sizing, and Performance of Exchange Server on Hyper-V Best Practices
  • Best Practices for Maintaining High Availability of Exchange Server 2010 on Hyper-V
  • Running Exchange Alongside Other Workloads in a Virtual Environment
  • Audience
  • Background Information About Hyper-V
  • Server Core Installation Option
  • Virtualized Exchange Server Best Practices
  • Scale Up or Scale Out?
  • Hyper-V Root Sizing
  • Hyper V Guest Configuration
  • Guest Memory
  • Guest Storage
  • Determining Exchange Server Role Virtual Machine Locations
  • Deployment Recommendations
  • Server Deployment Best Practices
  • Mailbox Server Deployment
  • Edge Transport or Hub Transport Server Deployment
  • Client Access Server Deployment
  • Unified Messaging Server Deployment
  • Client Access Server/Hub Transport Multi-role Deployment
  • Exchange Hosting Mode
  • Storage Options When Using Hyper-V
  • Internal or External Storage
  • Direct-Attached Storage
  • iSCSI
  • Fibre Channel over Ethernet
  • For More Information
  • Virtualization Scenarios That Are Not Supported
  • Hyper-V Best Practices Analyzer
  • Improvements with Windows Server 2008 R2 Hyper-V
  • Dynamic Virtual Machine Storage
  • Enhanced Processor Support
  • Enhanced Networking Support
  • Live Migration
  • Dynamic Memory
  • Microsoft RemoteFX
  • Hyper V Failover Clustering
  • Capacity, Sizing, and Performance of Exchange on Hyper-V Best Practices
  • Hardware Considerations
  • Organization Requirements
  • Mailbox Storage Requirements
  • Mailbox Size Requirements
  • Mailbox Profile Requirements
  • Deleted Item Retention
  • Calendar Version Logging
  • Mailbox Server Capacity Planning
  • Calculate Mailbox Size on Disk
  • Calculate Database Storage Capacity Requirements
  • Calculate Transaction Log Storage Capacity Requirements
  • Review Total Storage Capacity Requirements
  • Estimate Mailbox CPU Requirements
  • Hub Transport Server Capacity Planning
  • Hub Transport Disk Requirements
  • Hub Transport Processor Cores
  • Client Access Server Capacity Planning
  • Client Access Server Processor Cores
  • Client Access and Hub Transport Server Combined Roles Capacity Planning
  • Unified Messaging Server Capacity Planning
  • Number of Concurrent Calls
  • Best Practices for Maintaining High Availability of Exchange Server 2010 on Hyper-V
  • Determine High Availability Strategy
  • Mailbox Servers
  • Hyper V Failover Clustering
  • Determine Placement of Exchange Server Roles
  • Hub Transport Servers
  • Determining How Many Available Megacycles a Server Can Support
  • Running Exchange Alongside Other Workloads in a Virtual Environment
  • Virtualizing Domain Controllers
  • Domain Controller Disk Space Requirements
  • Domain Controller Memory Requirements

Hier auch noch ein Link zu einem Blog eines Exchange Server 2010 Spezialisten, der zu diesem Thema auch auf der TechEd 2011 in Atlanta spricht.

Microsoft Lizensierungsvideos | Video Galerie


Enterprise Agreement ?

Select Plus ?

Online Services ?
Serverlizenzierung ?

Virtualisierung ?

 

Wenn Sie genau wissen, wie es funktioniert, dann sparen Sie sich den Klick zur Video-Galerie von Microsoft. Alle Videos zu Lizensierungsfragen auf einen Blick. Und direkt auf der Seite auch ein Link zum Microsoft License Advisor.

Windows Server 2008 R2 SP1 | Dynamische Speicherzuweisung


Mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 haben wir innerhalb der Hyper-V Rolle die Möglichkeit erhalten, einem Gast-OS dynamischen Speicher zuzuweisen. Hier sollte aber mit Bedacht vorgegangen werden, weil die Applikationen, die auf dem Gast OS laufen, diese Funktion nicht kennen. Bekannte Applikationen sind Exchange Server und SQL Server, welche den verfügbaren Speicher vereinnahmen, aber leider nicht mehr freigeben. Deshalb sind in den Eigenschaften hier bei Maximum RAM nicht der Default-Wert zu übernehmen, sondern Sie weisen hier einen ”vernünftigen” Grenzwert zu.

Exchange Server SQL Server
Memory Management Hyper-V Dynamic Memory Exchange Server Memory Management Hyper-V Dynamic Memory SQL Server
Startup RAM: 3072 MB
Maximum RAM: 5120 MB
Memory Buffer: 20%
Gewichtung: Höher
Startup RAM: 2048 MB
Maximum RAM: 5120 MB
Memory Buffer: 30%
Gewichtung: höher

Dies sind keinesfalls Werte, die Sie übernehmen sollten. Dies sind Werte, die bezogen auf meinem Host zur Verfügung stehender Speicher und den Applikationen benötigter Speicher von mir festgelegt wurden. Beim Exchange Server handelt es sich um alle Rollen, bis auf den die Datenbanken. Auf diesem Server werden auch mittels Forefront Security für Exchange die E-Mails mehrfach auf Viren überprüft. Hier sei auch noch auf einen Blogeintrag verwiesen, der sogar sagt: Dynamic Memory und Exchange : Don’t. Auf dem SQL Server laufen ein paar Datenbanken (u.a. WSUS und SharePoint Server).  Da der SQL-Server hier auf Bedarf mehr Leistung bekommen soll, habe ich die Gewichtung höher (als normal ) eingestellt.

So nach und nach holen sich dann die Applikationen Speicher und dann kann es beim Memory Status zur Warnmeldungen kommen:

Übersicht Hyper-V Gast Systeme mit Memory Status

Hier können Sie sehen, dass wir alle mögliche Statusmeldungen haben
Beim Mail-Server ist die Grenze erreicht: 5120 MB +20% = 6144 MB (überschritten: Warnung). Beim SQL-Server ist die Grenze noch nicht erreicht: 5120 MB + 30% = 6166 (noch nicht erreichte Grenze, Anzeige-Warnung “Low”

ein, leider nur in englischer Sprache zur Verfügung stehender “Hyper-V Dynamic Memory Configuration Guide” finden sie hier.
Dort wird auch beschrieben, wie Sie die optimalen Werte per Performance Counter überwachen.

Desweiteren hier die Voraussetzungen für Exchange Server 2010 SP1 und hier für den SQL Server

Windows Server 2008 R2 SP 1 (RC) | Update auf RTM | Hyper-V

25. Februar 2011 2 Kommentare

Nachdem das finale Service-Pack 1 für Windows Server 2008 R2 für alle hier zur Verfügung steht, kann es losgehen. Hier ein paar Hinweise für alle, die den Release Candidate (RC) des Service Pack installiert haben und auf dieser Maschine auch Hyper-V ausführen.

Das finale Service Pack 1 kann nicht über das Service Pack 1 (RC) installiert werden.
Wenn Sie unter Hyper-V virtuelle Maschinen laufen haben, beenden Sie diese komplett.
Alle Maschinen müssen in den Off-Zustand gefahren werden, ein Save-State reicht nicht aus.

Danach deinstallieren Sie SP1 (RC).
(Control Panel, Uninstall a programm, View installed updates)

Nach dem Reboot können Sie jetzt das finale Service Pack 1 installieren.

Jetzt können Sie die VM’s wieder starten. Die ursprünglichen Einstellungen für Dynamischen Speicher bleiben erhalten.

Falls Sie unter den VMs auch Kandidaten für das Service Pack 1 haben, sind diese ebenfalls zu aktualisieren.

Für alle unter Hyper-V laufenden virtuellen Maschinen gilt: Das SP1 bring neue Integration Services mit und diese sollten ebenfalls aktualisiert werden.

Zur Umstellung hier noch zusätzliche Hinweise.

Microsoft Assessment and Planning Toolkit 5.5 | MAP

12. Februar 2011 1 Kommentar

image

Sie haben nicht nur 5 Rechner in Ihrer Organisation?
Sie haben verschiedene Server in Ihrer Organisation?
Sie setzen noch Windows Server 2003 in Ihrer Organisation ein?
Sie arbeiten noch mit Windows XP oder Windows Vista?
Sie arbeiten noch mit Office 2007?
Sie haben keine Übersicht, wer wo mit welcher Office-Version wie oft arbeitet?
Sie möchten auf vorhandenen Servern und Arbeitsplätze keine Agenten installieren?

Wenn Sie bei den meisten Fragen mit einen JA antworten, dann ist MAP 5.5 das richtige Tool.

Das Tool soll Administratoren helfen, Zeit bei der Bereitstellung neuer Software zu sparen. Die Software kann beispielsweise bei der Migration auf Windows 7 hilfreiche Dienste leisten. Ebenso soll der Umstieg auf Windows Server 2008 R2 oder beispielsweise Office 2010 erleichtert werden. In der neuen Version 5.5 findet auch die Migration auf Windows Azure Berücksichtigung ebenso wie die Server-Virtualisierung mit Hyper-V.

Hier ein Kurzüberblick über die wichtigsten Features:

  • Erleichtert den Planungsprozess, um auf Ihren tragbaren Computer, Desktop-Computern und Servern, Windows 7, Windows Server ® 2008 R2 und Windows Server 2008-Betriebssysteme und Microsoft Office 2010 zu migrieren.
  • Zeigt Ihnen auf, wo Sie bei einer Migration Hard- und Software austauschen müssen, wenn Sie neue Betriebssysteme, Server oder Arbeitsstationen installieren wollen.
  • Zeigt Ihnen die Software-Nutzung für Software Asset Management-Zwecke auf.
  • Erkennt ausgelastete Ressourcen und die Hardware-Spezifikationen für die erfolgreiche Konsolidierung von Servern mit Microsoft Hyper-V ™ Technologie.
  • Läuft sicher in kleinen oder großen IT-Umgebungen, ohne dass Sie Agent-Software auf jedem Computer oder Geräte zu installieren.

Typische Szenarien für die Verwendung des MAP-Toolkit
Sie können das MAP Toolkit für die folgenden Aufgaben heranziehen:

Bestimmen Sie Ihre Infrastruktur, ob diese bereit ist für Windows 7, Microsoft Office 2010 und Windows Server 2008 R2.

Erstellen Sie einen Bericht über Computern mit Microsoft, VMware und Linux-Plattformen, einschließlich Linux, Apache, MySQL und PHP (LAMP) in Ihrer Umgebung.

Stellen Sie fest, welche Computer veraltete oder fehlende Sicherheit haben.

Entdecken Sie Maschinen, die Kandidaten für virtuelle Maschine (VM) sind.

Bewertung Sie den Einsatz von Microsoft SQL Server ® Instanzen, Datenbanken und Komponenten in Ihrer Umgebung.

Microsoft MAP 5.5: Szenarien
    Hier 2 Videos von Microsoft, die uns zeigen, wie wir MAP 5.5. verwenden können:
    MAP 5.5 Demo_Office 2010_IT Pro
    MAP 5.5 Demo_Win7 IE8_IT Pro

MAP 5.5 steht zum Download bei Microsoft bereit.

einen Überblick und jede Menge weiterer Links verweisen auf die Installation und verschiedenen Szenarios vom Microsoft Assessment und Planning (MAP) Toolkit.

Fazit: Aus meiner Sicht ein ideales Tool für den Administrator, um einen groben Überblick über Hard- und Software, die man im Unternehmen verwendet, zu bekommen, und das alles ohne einen Agenten auf den Zielsystemen zu installieren. Ein hervorragendes Hilfsmittel, das man einsetzen sollte, bevor mit einer Migration begonnen wird.

SharePoint Server 2010–wie beginnen ?

19. Oktober 2010 5 Kommentare

Microsoft unterstützt Sie auf 3 unterschiedliche Arten:

I) Laden Sie sich eine 180 Tage Testversion des SharePoint Server 2010 herunter.
II) Starten Sie mit einer kompletten virtuellen Umgebung, die folgende Komponenten enthält:

Virtual machine “a” contains the following pre-configured software:

  1. Windows Server 2008 R2 Standard Evaluation Edition x64, running as an Active Directory Domain Controller for the “CONTOSO.COM” domain with DNS and WINS
  2. Microsoft SQL Server 2008 R2 Enterprise Edition with Analysis, Notification, and Reporting Services
  3. Microsoft Office Communication Server 2007 R2
  4. Microsoft Visual Studio 2010
  5. Microsoft SharePoint Server 2010 Enterprise Edition
  6. Microsoft Office Web Applications
  7. Microsoft FAST Search for SharePoint 2010
  8. Microsoft Project Server 2010
  9. Microsoft Office Professional Plus 2010
  10. Microsoft Visio 2010
  11. Microsoft Project 2010
  12. Microsoft Office Communicator 2007 R2
    Virtual machine “b” contains the following pre-configured software:
  1. .Windows Server 2008 R2 Standard Evaluation Edition x64, joined to the “CONTOSO.COM” domain
  2. .Microsoft Exchange Server 2010

III) Starten Sie sofort, ohne Download, mit dem Virtual Labs von Microsoft. Dort stehen Ihnen 17 Lernmodule zur Verfügung:

TechNet Virtual Lab: Backup and Restore in SharePoint Server 2010
TechNet Virtual Lab: Business Connectivity Services
TechNet Virtual Lab: Business Continuity Management in SharePoint Server 2010
TechNet Virtual Lab: Configuring Remote Blob Storage FILESTREAM Provider
TechNet Virtual Lab: Configuring Tenant Administration on SharePoint Server 2010
TechNet Virtual Lab: Configuring User Profile Synchronization in SharePoint Server 2010
TechNet Virtual Lab: Enterprise Search
TechNet Virtual Lab: Introduction to Microsoft SharePoint Server 2010 Upgrade
TechNet Virtual Lab: Monitoring SharePoint 2010
TechNet Virtual Lab: New IT Pro Features in SharePoint Server 2010
TechNet Virtual Lab: Performance Management
TechNet Virtual Lab: Windows PowerShell and SharePoint 2010
TechNet Virtual Lab: SharePoint Designer for IT Pros
TechNet Virtual Lab: SharePoint RTM – IT PRO – Business Continuity Management
TechNet Virtual Lab: SharePoint RTM – IT PRO – Installing and Configuring
TechNet Virtual Lab: SharePoint RTM – IT PRO – Service Applications
TechNet Virtual Lab: SharePoint RTM – IT PRO – Upgrade

Virtual Labs

     

    Wo beginnen? Hier finden Sie den Einstieg

    Viel Spaß damit.

    Windows 7 – Booten von VHD

    22. September 2009 Hinterlasse einen Kommentar

    Immer wieder neue Versionen, nicht nur vom Betriebssystem, sondern auch von Client-Programmen wie Office, haben mich in der Vergangenheit immer wieder Neuinstallationen auf physikalischen Rechnern durchführen lassen. Unter Windows 7 ist es jetzt auch auf dem Client möglich, direkt von einer VHD zu booten.

    Ab dem letzten Freitag, um 19:20 tickerte es über Heise und Co. Windows 7 ist via MSDN downloadbar. Also habe ich am Abend als letzte Tätigkeit den Download angestoßen. Und das sowohl für 32 Bit als auch für 64 Bit. Und die dazugehörenden Sprachversionen.

    Am Samstag morgen ging’s dann los. Die “Bewegungsdaten” waren gesichert, ich wollte eine völlig neue “Clean” Installation durchführen. Hatte ja in der Vergangenheit von Windows 7 Beta auf Windows 7 RC1 ein Update durchgeführt.

    Also letzte Aktion mit Windows 7 RC: Das Windows 7 RTM ISO-Image auf DVD-brennen. Dauert eine geraume Zeit. Dann war die DVD fertig. Während des Brenn- und Überprüfungsvorgangs habe ich dann noch auf dem Windows Server 2008 unter Hyper-V einen neuen virtuellen Gast erzeugt: Windows 7 als Template. Da ich später von dieser Grundversion booten möchte, reduziere ich die Festplatte auf 33 GB Größe.

    Disksize unter Hyper-V

    Zum Erzeugen brauch ich nur das ISO-Image von Windows 7 und dann auch gleich noch das Language-Pack mit der deutschen Sprache installiert. Als letztes kommt dann sysprep zum Einsatz. Dieses Tool entfernt computerspezifischen Daten und wird normalerweise verwendet, um Betriebssystem-Images zur Verteilung vorzubereiten. Es findet sich in c:windowssystem32sysprep und wird mit diesen Einstellungen ausgeführt:

    sysprep

    Die vhd dient als Grundlage für alle zukünftigen Versionen. Ich erstelle unter Hyper-V eine neue Windows 7 Version und binde diese Version auch in die Domäne ein. Jetzt erfolgen unter Hyper-V die Installation diverser Client-Programme:

    Microsoft Office 2010 Windows Virtual PC RC Windows XP Mode
    Acrobat Reader Bing Maps 3D Microsoft Communicator 2007 R2
    Live Messanger Live Writer Drucker in der Domäne
    Search Federation diverse interne Links 2 Gadgets

    Nach der Installation fahre ich die fast fertige Version herunter und zum Abschluss wird dann die dynamische Festplatte in eine Festplatte mit fester Größe umgewandelt.

    Zurück zum Notebook. Es handelt sich dabei um einen Laptop, 2 Jahre alt, mit einem Intel Prozessor Core 2 T 7200 mit 2 GHz Taktfrequenz. Es stehen 2 GB RAM zur Verfügung. Als Grafikkarte eingebaut ist eine NVIDIA Geforce Go 7400. Fertig gebrannte DVD mit Windows 7 englisch einlegen und von diesem Laufwerk booten. Es bleibt bei der englischen Version. Lediglich als Sprache wird Deutsch gewählt. Die gesamte Festplatte wird für diese Installation ausgewählt. Diese Windows Installation wird ebenfalls in die Domäne eingebracht. Damit erhält dieses System auch in Zukunft über Windows Software Updates der Domäne alle Updates.  Ansonsten brauche ich nichts von Windows 7. Keine Installation, kein Programme. Dieses Windows wird das Host-System.

    Ich erzeuge ein Verzeichnis VHD. Dorthin kopiere ich die unter Hyper-V erstellte, mit allen Programmen versehene vhd. Einziges Manko. 33 GB dauern doch eine Weile. Name der VHD: Win7.vhd

    Nach Abschluss des Kopierens rufe ich als Administrator die Kommandozeile (cmd) auf.
    Vorsicht im Umgang mit BCDEDIT. Die Eintragungen können erst gemacht werden, wenn die VHD auch komplett kopiert wurde. Name und Pfad der Datei müssen Sie natürlich anpassen.

    Ansicht der bisherigen Boot-Konfiguration BCDEDIT /V
    Ich benötige die GUID der
    physikalischen Installation
    Markieren und der GUID mit {}
    Grundlagen kopieren und
    neuen Eintrag erstellen
    BCDEDIT /COPY {GUID} /d “Windows 7 – Office 2010
    die neue GUID kopieren Markieren der neuen GUID mit {}
    Device Eintrag ändern BCDEDIT /SET {GUID} device vhd=[C:]VHDWin7.VHD
    osdevice Eintrag ändern BCDEDIT /SET {GUID} osdevice vhd=[C:]VHDWin7.VHD
    Display Order ändern BCDEDIT /DisplayOrder {GUID}

    Das war’s auch schon. Den Rechner herunterfahren und neu starten. Sie erhalten beim Booten im Boot-Menü 2  Einträge.
    Melden Sie sich als Administrator (lokal oder der Domäne an) und geben Sie dem Rechner Zeit, sich an die neue Umgebung anzupassen. Windows installiert jetzt jede Menge Geräte-Treiber. Gehen Sie danach über die Systemsteuerung, Verwaltung in den Gerätemanager und bringen Sie alle Treiber auf den neusten Stand. In meinem System hat er nicht sofort die NVIDIA-Grafikkarte erkannt, sondern nur eine Standard-Grafikkarte installiert. Damit kann ich jedoch nicht AERO zur Anzeige bringen. Hier muss man ein bisschen Geduld mitbringen. Der Rechner verlangt auch einen oder mehrere Neustarts.

    Danach ist die Installation fertig. Dokumente, Shared Folders unter Windows Workspace 2010 (fka Groove) lege ich auf dem Hostsystem an. Damit diese Dateien in der Suche eingeschlossen werden, muss auch die Indizierung des Hostlaufwerkes eingeschlossen werden.

    Wenn alle Programme, Einstellungen etc. erfolgt sind, boote ich noch einmal mit dem physikalischen Laufwerk und kopiere die vhd-Datei zurück auf den Windows Server 2008. Somit habe ich diesen Zustand festgehalten.

    Warum diese Installation ?

    Nun, derzeit befindet sich Office 2010 im Stadium TP (Technical Preview). Irgendwann wird es die “öffentliche Beta” geben. Dann kann ich unter Hyper-V Änderungen vollziehen und zum Abschluss genügt ein simples Kopieren. Die Installation unter Hyper-V auf dem Server geht auch wesentlich schneller.

    Des weiteren habe ich so die Möglichkeit, weitere Windows 7 Installationen, z.B. mit dem aktuellen Office 2007 zu erstellen und genau wie oben beschrieben, einzubinden. Dann enthält der Bootmanager einen weiteren Eintrag

    Ich habe mehrere Laptops. Und dann geht die Installation wesentlich schneller.

    Update 9.11.2010: White Paper zum Thema Native VHD Boot hier

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